Druckschrift 
2 (1913)
Entstehung
Seite
84
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v. Lossa.

Der unter u erwähnte Johann Nudolph, ferner b, Johann Adolpherhielten am 29. März 1713 den Lrbbries über ihren Anteil am GuteTeichnitz, die beiden jüngeren Brüder einen Mutzettel. Sämtliche ErbenHans Laspcirs v. L. verkauften Teichnitz am 30. März l7l3 an SamuelGottlob v. Soeben auf Sohland.

Wappen: Vas Stammwappen zeigt im roten Schilde einen schräggestellten, die Füße ausstreckenden grünen Frosch innerhalb eines grünenLorbeerkranzes. Helm ungekrönt. Kleinod: Der Frosch aus dem grünenKranze sitzend. Decken rot-grün. Siebmacher I, Tas. 152, Nr. 14 unterdenMepchsnischen".

Das gräfliche Wappen ist geviert mit Mittelschild: Stammwappen.1, 4: in Silber ein gekrönter schwarzer Adler,- 2, 3: in Blau ein silbernerLöwe. Grafenkrone mit drei Helmen. Helm l, gekrönt: Wachsenderschwarzer Adler; Helm II: Der Frosch auf grünem Kranze; Helm III,gekrönt: Wachsender Löwe. Decken: schwarz-silbern, rot-silbern, blau-silbern. Tprosf, Wappenbuch der Sächsischen Staaten, I. Teil, Tas. 41.

v. Lossa, Edle.

Samuel Lossa (Lose)h, geboren zu Geringswalde am 21. Mai1664, lernte die Kaufmannschaft, kam nach Zittau und begann hier einLeinwandgeschäft, das ihn bald zu Wohlhabenheit brachte. Lr stifteteeine Karsreitagspredigt in der Kreuzkirche h und errichtete Legate fürArme. Am 19. April 1707 starb er im Alter von 43 Fahrens.

vermählt hatte er sich am 26. Februar 1692 mit Anna MarthaKeßler v. Sprengsepsenh, geboren am 1. Oktober 1674 als TochterLhristians K. v. S., vornehmen Bürgers, Kauf- und Handelsmanns inZittau und seiner Gattin Anna Maria geb. Lößnerh. Frau Anna Marthaverheiratete sich nach dem Tode ihres ersten Gatten wieder und zwaram 24. April 1711 mit Friedrich Ludwig v. Hundt und Alten-Grottkau,königlich Polnischem, kurfürstlich Sächsischem Obersten, der später dieGüter Ebersbach und Siebenhusen erwarb und am 19. Januar 1719starb. Nach seinem Tode vermählte sich die Witwe zum dritten Maleam 4. November 1722 mit Gottlob Innocentius v. Einsiedel aus hops-garten rc., königlich polnischem kurfürstlich Sächsischem Bat und Gber-steuereinnehmer. Sie starb zu hopsgarten am 6. Dezember 1732.

>) Handschriftliche genealogische Notizen in der 8tadtbibliothek in Zittan s. v.Lossa".

'-) Larpzov, ^nalsotu kastoruin Tittavisnsium, 1716, III, 8. 4d.

0) Neste des von seiner Witwe ihm errichteten Grabdenkmals befinden sichnoch in der Nrenzkirche in Zittau. Gur litt, Bau- und Nunstdenkmäler des König-reichs 8achsens, 50. Heft, 3ittau-3tadt, 3. 114.

H vie drei Gebrüder Christian Wolfgang, Hans und Paul die Keßler, genannt5prengsepsen, erhielten, Prag den 20. Nlärz 1571, wegen treuer Trabantendiensteeinen erblichen Wappenbrief von Kaiser Maximilian II. verliehen. Vorst, wappen-buch, II. Band, 3. 42 und Tafel 170.

5) Christian Keßlers und seiner Gattin Grabdenkmal in der Zittauer Kreuz-kirche ist abgebildet bei Gurlitt a. a. D. 50. Heft, 3ittau-5tadt, 3. 106.