Druckschrift 
2 (1913)
Entstehung
Seite
75
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v. Soeben.

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er im Jahre 1705 von Wolfgang Haubold v. polenz aus Weidlitz dasseither nach Weidlitz (W von Loga) gehörige und bei Schmölln (O vonBischofswerda) gelegene Stück Holz für 1000 Tlr. und erhielt hierüberam Id. März 1703 einen Kunkellehnbrief. Loga verkaufte HansChristoph am 1./13. Juli 1719 an Jakob Eckart v. Wobeser auf Näckel-witz. Inzwischen hatte Hans Christoph am 29. Mai 1708 von CarlGottlob v. Theler aus Zescha das Gut Pu schwitz (88W von Königs-wartha, bl von Loga) für 6350 Tlr. erkauft und war am 12. Juni1709 belehnt worden. Bin 11. April 1721 veräußerte er es an GeorgHeinrich v. ponickau, nachdem ein versuch es im Jahre 1719 an IsaakKahen zu verkaufen, nicht den Beifall der Stände gesunden hatte.

Hans Christoph hatte auch das unter dem Görlitzer Amt gelegeneGutGromnitz" (Krobnitz, IM von Neichenbach) erworbenH.

Cr war fürstlich Merseburgischer Amtshauptmann zu Neu-Zaucheund starb im Alter von 65 Jahren am 19. Dezember 1725.

Folgende Kinder Hans Christophs sind bekannt^) (1-10):

1. Henriette Tugendreich, getauft 29. Juni 1700, begraben16. Juli 1701, Alter I I. 9 w. 1 T.

2. Erdmuth Elisabeth, getauft 18. Juni 1702, begraben20. Juni 1702.

3. Erdmuth Helene, getauft 30. August 1703, begraben1. Oktober 1704.

4. Johann Gottlob. Siehe unten.

5. Charlotte Auguste, getauft 14. März 1708, begraben7. Mai 1708.

6. Friederike Elisabeth, getauft 14. März 1708 (Zwilling),begraben 21. Juli 1709.

7. Christiane Beate, getauft 11. Juli 1709.

8. Tatharina Dorothea.

9. Sophie Magdalena.

10. Johanna Christiane, gestorben 24. November 1721.

Der unter 4. erwähnte Johann Gottlob v. L., getauft 17. März1705, erbte das väterliche Gut Krobnitz. Cr hatte das Unglück, seinenNachbar Christian Gottlob v. Nostitz auf Döbschütz im Streite mit demDegen zu verwunden, wurde landflüchtig und starb, nachdem er etwasüber ein Jahr lang Herr auf Krobnitz gewesen, am 26. Oktober 1727in Gera. Seine beiden unter 8. und 9. genannten Schwestern ließenvom. 4. ^ävent. f21. Dezembers nach 14 tägigem Auslauten seinenLebenslauf in der Kirche zu Melaune verlesend.

Die Lehnsakten von Krobnitz waren bis jetzt im Breslauer Staatsarchivleider nicht aufzufinden, es kann daher das Jahr der Erwerbung des Gutes nichtangegeben werden.

H Nr. 17, getauft vom Gödaer Pfarrer, aufgezählt in der Vierteljahrsschrift fürWappen-, Siegel- und Familienkunde XXI, S. 103: Nr. 8, d, 10 nach N. I. 30,I.Teil, S. 600, 6dl, Bibliothek der (Vberlans. Gesellschaft der Wissenschaften,ch I.. I. 30, l. Teil, 5. 600, 60 l.