v. Leutholdt-v. Leyser.
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v. Leutholdt (v. Leuthold).
Johann Christoph v. Leutholdt kaufte am 3l. August 1805von Peter Mosig v. Aehrenfeld das Erb- und Allodialrittergut Wendisch-paulsdorf (dlO von Löbau) für 39000 Rtlr. und die Wendisch-Lunnersdorfer (O von lvendisch-paulsdorf) Stücke für 7000 Taler.
Km 18. November 1805 belehnt, verkaufte er bereits am 17. Juli1806 lvendisch-paulsdorf für 44000 Taler seinem einzigen SohneJohann Gottlieb Traugott v. L. Am 25. September 1806 wurdediesem der Lehnbrief über das Gut ausgesertigt. Tr veräußerte dasGut am 20./24. September 1827 an Anton Balthasar v. Rabenau,erwarb dann Gber-Zibelle (blO von Muskau) und starb hier am8. März 1828H.
Johann Thristoph L. war, Wien den 8. März 1805, in denNeichsadelsstand erhoben worden. Vas ihm verliehene Wappen zeigte„einen von Roth und Golde nach der Länge getheilten Schild, mit einergoldenen Fruchtgarbe im Rothen und einem rechtsschräg gestellten schwar-zen Pflugeisen im Golde. Auf dem Schilde ruht rechtsgekehrt eingekrönter, freiadeliger, offener, blau angeloffen- und roth gefütterter,mit goldenem Halsschmucks und einer zur rechten schwarz und goldenen,zur linken aber roth und goldenen Decke behängter Turniershelm, aufdessen Rrone eine roth und schwarz aufgestülpte, hohe, goldene und miteinem schwarzen Pflugeisen belegte Mütze erscheint, die oben mit einemrothen, mit fünf goldenen Waizenähren besteckten Rnopfe versehen ist'I".
v. Leyser.
Der adelige Stammvater des Geschlechts v. Lepser, das nach alterFamilientradition in früheren Zeiten in Steiermark und Rärnthen ansässigwar, ist O. tbeol. Polpcarpus L., geboren zu Winnenden in Württem-berg am 18. März 1552 als Sohn des tVl. Caspar L. und seiner GattinMargaretha Lntringer. Tr starb als kurfürstlich Sächsischer ersterHofprediger und Rat in Kirchen- und Schulsachen am 22. Februar 1610zu Dresden. Kaiser Rudolph II. hatte ihn, Prag den 22. Dezember 1590,in den Adelsstand erhoben, vermählt hatte sich O. Polpcarp zuWittenberg am 17. Mai 1580 mit Elisabeth Tranach, Lucas Tranachs,„vornehmen Bürgermeisters und Mahlers eheleiblichen Tochter." DerEhe entsprossen 13 Kinder (5 S. und 8 T.)^).
Der eine dieser Söhne, O. tbeol. Wilhelm L., geboren am26. (Oktober 1592, gestorben als Rektor der Universität Wittenberg am8. Februar 1649, war vermählt mit Regina Tünzel v. Tunzenhausen.Nach seines Schwiegervaters Or. Gabriel Tünzels Tode bat O. tkeol.Wilhelm L., „unterthänigster pflichtschuldigster Diener und vorbitter zu
I) Neues Laus. Mag. Bd. 7, s. 140.
H Abschrift des Diploms in den Lehnsakten lvendisch-paulsdorf.
H vergl. I. A. Gleichen, ^nnalss soolssiastioi, 1750, I. Teil, S. 499 ff.;Allgemeine Deutsche Biographie, XVIII. Band, S. 523.
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