Druckschrift 
2 (1913)
Entstehung
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v. Lettbnitz.

I. Joachim Heinrich v. L., Sohn Rudolph Kbrahams, besaß von1683-1687 Klein-Düben (VVI4 VV von Muskau) h. Lr kaufte von seinemSchwiegervater Gottlob Lhrenreich v. Rechenberg aus Dppach dessen GutNieder-Losel (WblV^ von Rothenburg) und pertinentien am TerminJohannis 1690 und empfing es am 19. Juli 1691 zu Lehn verreicht.Km 21. Januar 1696 verkaufte er Mittel- und Nieder-Losel samt Vor-werk und Mühle zu Sproitz (W von Niesky), dem halben Kirchlehn,der Schankgerechtigkeit und den Untertanen für 12000 Taler Raus- und25 Dukaten Schlüsselgeld an Hans haubold v. Schönberg. Dafür erwarbJoachim Heinrich am 20. September dieses Jahres (1696) von ChristophHeinrich v. Nechenberg das Erbgut Klein-Seitschen von Bautzen)

für 8000 Taler und 100 Tlr. Schlüssel- und Herdgeld. Km 15. Januar1697 erhielt er den Lrbbrief. Zehn Jahre später, am I.Iuni 1707verkaufte er Klein-Seitschen für 9200 Taler an Heinrich Kdolph v.Locceji. Joachim Heinrich hatte zu seinem Gute Klein-Seitschen dasbenachbarte Rittergut Techritz (0 von Klein-Seitschen) am 12. Kpril1697 von seinem Bruder Carl Gottlob für 10500 Taler samt 100 Tlr.Schlüssel- oder Herdgeld hinzugekaust und war am 10. Mai 1698 belehntworden. Schon am 15. Kpril 1701 veräußerte Joachim Heinrich dasGut Techritz wieder und zwar an Johann Gottlob v. ponickau a. d. h.Gppitz. Ebenfalls von seinem Bruder Tarl Gottlob erwarb JoachimHeinrich zu Michaelis 1699 das Gut Kleinforstchen (>V8VV von Bautzen)für 16000 Taler Kauf- und 100 Taler Schlüsselgeld. Km 1. Juli 1701wurde er belehnt,- im Jahre 1714 verkaufte er Kleinforstchen an W.haubold v. polenz und kaufte nun von seinem Schwager BalthasarRudolph v. Rechenberg zu Walpurgis 1716 dessen Knteil an Gber-Lauba (8W von Löbau),das Laubisch-Rechenbergsche Teil" genannt,für 1765 Rtlr. Km 8. Kpril 1717 belehnt, trat er diesen Besitz nebstdem Rodewitz schen Gute am 28. Kugust des nämlichen Jahres (1717)dem Johann Christian o. heldreich ab und empfing, indem er demv. heldreich noch die Summe von 10000 Rtlrn. nebst 150 Rtlrn. Schlüssel-geld zuzahlte, dafür dessen Gut Dauban (14 von Meißenberg). Km6. September 1718 wurde Joachim Heinrich belehnt. Km 2. Mai 1729verkaufte er Dauban für 14100 Taler an Frau Maria Elisabethverw. v. Morungen geb. v. Völtzig. Sm Jahre 1717 und zwar am21. Kpril verkaufte Joachim Heinrich zwei besetzte Bauern und zweibesetzte Häusler in Schönbach (8Vl)von Löbau), die er, unbekanntwann, von seinem genannten Schwager, dem Hauptmann Balthasar-Rudolph v. Rechenberg erworben hatte, für 1240 Taler an GeorgPhilipp v. Schwind. Joachim Heinrich starb am 13. Kpril 1733.

vermählt war er mit Knna Sophia v. Rechenberg. FolgendeKinder des Ehepaars sind bekannt (1-8):

1. Siegmund Gottlob Kbraham, Gberforstmeister in Zschopau.3hm wird am 17. Dezember 1734 die gesamte Hand an Friedersdorfbekannt.

>) 0. krisch, Dablenz in der Bberlausitz, I90d, 5. rso.