Druckschrift 
2 (1913)
Entstehung
Seite
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v. Leubnitz.

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c. Louise Eleonore, X mit dem Obersten.

v. Malerarques.

2. Hans Heinrich d. I., der zweite Sohn Hans Heinrichs, warblöde und starb am 3l. August l686. Er war es wohl, der am28. Juni 1653 abends nach ^/»lO Uhr geboren wurde und zu dessen aufden 8. Juli angesetzten Taufe sein Vater seinenVetter" Johann Sieg-mund v. Liebenau auf Langenhennersdorf und Zehista, Kommandantendes Sonnensteins, einlud h.

3. Hans Thristian, der dritte Sohn Hans Heinrichs, verfielspäter auch inGemüths-Blödigkeit" und warob clebilitatem jucliciiet intellectus cletectum einem Kinde gleich zu achten^"). Sein ältesterBruder mußte für seine Wohlfahrt sorgen.

II. Heinrich v. L., der zweite Sohn Thristophs v. L.und hundors",pachtete um das Jahr 1629 das zur Böhmischen Herrschaft Friedland-Seidenberg gehörige Dorf Ebersdorsh (L von Seidenberg), das seit l627auf Befehl des Herzogs von Friedland durch Heinrich v. Grißlau sequestriertworden war. Wenige Jahre später, am 8. August 1633, übernahm ernach seines jüngeren Bruders Friedrich Tode, das Gut Gber-Kengersdorffür 16000 Taler. Am 25. September 1681 starb Heinrich, ohne Kinderzu hinterlassen. Die Güter Gber-Kengersdorf und Torga fielen nun, wieoben erwähnt, an seine dreiVettern" Moritz Friedrich, Hans Heinrichund Hans Thristian.

III. Friedrich v.L., der dritte Sohn Thristophs v. L.und hundorf",kaufte am 21. Juni 1626 Gber-Kengersdorf nebst Torga von seinemBruder Heinrich und seinem Neffen Hans Heinrich für 18000 Taler.Friedrich starb am 19. März 1632, worauf sein Bruder Heinrich denGüterbesitz übernahm. Friedrich hinterließ die Witwe Anna Helena,geb. v. Gersdorfs a. d. h. Lippitsch.

Das Geschlecht v. Lest ist erloschen.

Wappen: Schild geteilt von Silber und Blau; oben 2 rote Kosen nebeneinander, unten eine silberne Kose. Helmkleinod: Zwischen einer rechtsblauen, links silbernen Kose drei silberne Hahnenfedern- Decken blau-silbern'). (Also etwas abweichend von Siebmacher I, Taf. 59, Nr. 13.)

v. Leubnitz.

Die v. Leubnitz sind, wenn wir v. Mülverstedts Ansicht über denslavischen Typus bestimmter Wappengruppen, zu denen auch dasv. Leubnitzsche Wappen gehört, beipflichten, wendischer Nationalität ^).verhältnismäßig spät, erst seit dem Jahre 1526 vermögen wir das

>) H.-St.-N. Gen. Noe. 11328, Lest.

-) Lehnsakten Vber-Nengersdorf.y Neues Laus. Mag. Bd. 73, S. 46, N.

fl Eintragung Melchiors v. Lest vom Jahre 1626 in das Stammbuch Heinrichprimmers, S. 28t. (Milichsche Bibliothek in Görlitz.)

h vergl. Neues Laus. Mag. Bd. 67, S. 147, bes. S. 183; Bd. 68, S. 30 ff.,261 ff./ 270 ff: