v. Lawalde.
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28. Oktober 1758 vor Neisse fiel, erlosch der Neu-Hörnitzer Zweig desGeschlechts v. L.
III. Martha v. L., geboren am 24. März 1624, gestorben am11. Uugust 1669, vermählt mit Ulbin Ulrich, ll. 0. L. und Senator.
IV. Ehrenfried v. L., geboren am 28. Oktober 1638, gestorbenam 8. Upril 1714, ll.I_l.vr., vermählt 1666 mit Maria Ursula Käst,Tochter des llLti und fürstlich Baden-Badenschen Kammerrats JohannFriedrich K.
V. Siegismund v. L., gestorben am 4. November 1675 alsll. lll. L.und Bauschreiber in Zittaus. —
Der Böhmischen Linie des Geschlechts gehört an Johann UntonLankisch v. ksornitz, dem, Wien den 19. Uugust 1792, eine Erneuerungseines Böhmischen Uitterstandes zuteil wurde ^).
Wappen: Schild geteilt durch einen roten Schrägrechtsbalken, indem ein Hirsch von natürlicher Farbe nach rechts oben läuft. Der Schildoberhalb und unterhalb des Balkens schrägrechts geteilt von Blau überGold mit einer auf der Teilungslinie liegenden Lilie in verwechseltenFarben. Gekrönter Helm. Kleinod: Zwei Vüffelhörner, das rechte geteiltvon Silber und Not, das linke von Gold und Blau, zwischen ihnen einwachsender, nach rechts gewendeter Hirsch. Decken rechts rot-silbern,links blau-golden. Mönch, Wappenbuch Zittauer Geschlechter, Manuskriptder Zittauer Stadtbibliothek h.
v. Lawalde.
Das nach dem Dorfe Lawalde (8VV von Löbau) sich nennende Geschlechtv. Lewenwalde, Lawalde, Lawaldt erscheint urkundlich bereits imJahre 1290 und zwar in der Person eines Friedrich (Frisco) v. LI).Dieser Friedrich wird später noch in Urkunden, ausgestellt zu Bautzenin den Jahren 1306 und 1334, erwähnt^), dann hören wir in derGberlausitz von dem Geschlecht v. L. nichts mehr bis zum ersten viertel des17. Jahrhunderts.
Einen Unteil von Trosta (IMO von Bautzen, 0 von Neschwitz),ein „Güthel" daselbst besaß um 1620 ein Georg v. „Lawaldt". Erhatte, wie so viele andere Gutsbesitzer, unter den Unbilden des großenKrieges sehr zu leiden und wandte sich deshalb am 27. Oktober 1620mit der Bitte um eine Lulvu Auarcllu an den Kurfürsten von Sachsen,da dessen Kriegsvolk ihm, während er in wichtigen Ungelegenheiten
>) Larpzov a. a. <v. II, 5.305.
2) v. voerr, Der Adel der Löhmischen Kronländer, 1400, 5. 267.
h Da; v. Lankischsche Wappen findet sich in Zittau auf dem Dreifaltigkeits-Kirchhof am Denkmal der Anna Margarethe v. L., geboren zu Ztraßburg 27. März1763, vermählt mit Johann kforn; an der Kreuzkirche am Denkmal der I66d ge-storbenen Martha Ulrich, geb. v. L.: ferner auf dem Kirchhof der petri-paulikircheam Denkmal Gottlob Lhristians v. L. und seiner 5chwester Anna Dorothea, aus derMitte des 18. Jahrhunderts. Gurlitt a. a. D. 30. Heft, Zjttau-5tadt, 5.164, 105, 50.
4) Knothe, Geschichte des Dberlaus. Adels, 187Y, 5.335.
5) Köhler, Loäex cliplom. Misatius sup. 1856, 5. 184, 307.