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v. Langenau.
belehnt. — Heinrich Otto v. Nostitz auf Wingendorf rc., gestorben 1643,war in zweiter Ehe vermählt mit Helena v. L. a. d. H. Lessendors.
Wappen: Vas Siegel des Rheinischen „Oerarcli burZravii
cls Lunt^kronen" vom Jahre 1335') zeigt im Dreieckschilde eine Krone,bestehend aus dem Stirnreif, einem perlenbesetzten, halbkreisförmigenBügel und drei langen, in blattförmige Gebilde endigenden Zinken.Daneben befindet sich das kleinere Rücksiegel. —
Der Schlesische Bri-cbo clictus cle Bancliscrone siegelt am 15. Ok-tober 1310 folgendermaßen: Im Schilde zwei aus einer Krone hervor-ragende, nach auswärts gesetzte Angelhakens. —
Line in der Gberlausitzer Gedenkhalle in Görlitz befindliche silberneKanne, die sich ehemals in Lissa (Kreis Görlitz) befand, enthält eingraviertneben einander das v. Nostitz sche und v. Landeskrone sche Wappen.Letzteres zeigt im Schilde eine Krone mit drei Blättern. Durch denKronreifen gesteckt sind zwei gebogene Angelhaken, die Konvexität nachinnen, die Spitzen nach oben und außen gerichtet^). Auf dem Helmwiederholt sich als Kleinod die Schildfigur.
Siebmacher I, Taf. 62, Nr. 8 gibt das Wappen unter den„Schleßingischen": Im blauen Schilde eine rote Krone, durch die zweisilberne, mit der Spitze nach oben und außen gerichtete, gebogene, angel-hakenähnliche Gebilde hindurchgesteckt sind. Kleinod: Die Schildfigur.Decken rot-silbernH.
v. Langenau, auch Grafen.
Gegen Ende des l8. Jahrhunderts macht sich ein Glied des altenSchlesischen Geschlechts v. Langenau in der Gberlausitz ansässig.
tz Liuäsuus, Loä. äiplomat., Dom. II, 1747, enthält §.929 bis 1358 das„^vobivriur äornus burArsvisiis imperii äs Banäsoroii". Eine Tafel zeigt dasWappen.
2) Pfotenhauer, Die Zchlesifchen Liege! von 1250 — 1300, §. 36 und Nr. 98.
tz von Pfeilen bann inan nicht wohl sprechen, denn es fehlt das Gefieder(Flitsch).
4 ) In der Abschrift der Annalen des Lcultetus I und II, INspt. B. I. 278 derBibliothek der Gberlaus. Gesellschaft der Wissenschaften, §. 114 heißt es über dasWappen der v. Landeskrone . . . „die dann haben in ihrem Zchilde auf einen Zwerg-balcken zwo Ltangen und in der Witten eine (liebe) Lilien geführet". Diese Wappen-beschreibung ist von späteren Gberlausitzer Lchriftstellern wörtlich übernommen worden,so z. B. von Sebastian Zrank in seinen „Niswrisae rslatioirss", Mspt. N. I. 14der Bibliothek der Gberlaus. Gesellschaft der Wissenschaften, §. 531. §o auch vonIancke in seinen Nachrichten über die Landskrone, Abhandlungen der naturforschen-den Gesellschaft zu Görlitz, II. Bd., 2. kfeft, 1838, §. 114. In seiner späteren Ab-handlung, „Beschreibung der Landeskrone", 1847, §. 44 spricht tzancke irrtümlicher-weise von „drei Lanzenspitzen ... in einem . . . von links nach rechts gehendenStreifen" im Wappen der Gberlausitzischen v. L. — Wir meinen, daß die Beschreibungdes v. Landeskroneschen Wappens, die wir, wie erwähnt, zuerst in den InnalssLsultsti finden, einer unrichtigen Anschauung und Auffassung des Ziegel- oderWappenbildes entspringt. Mit dem „Zwergbalcken" dürfte der ziemlich horizontalverlaufende Ltirnreifen der Nrone gemeint sein, mit den „zwo Ltangen" die beidenwenig gekrümmten Angelhaken, mit der „Lilie" die mittlere, große, blntt-, auchlilienförmige Zinke der Nrone.