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2 (1913)
Entstehung
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v. Landeskrone.

von Liegnitz, ausgestellt zu wandris im Jahre 1348, in der sie denGebrüdern Willrich, Heinrich, Petsch, Fritsch und Bethan (krffhan")alles Gut zu Gribian sGreibnigs im kreise Liegnitz verkaufen h. Diemilites Bric^ko et KManus cle L. sind in einer Urkunde Wenzels I.,Herzogs von Schlesien, vom Jahre 1362, betreffend den Unkauf desDorfes Tinz durch das Kloster Grüssau, Zeugen,- Neynrikus erscheint indem nämlichen Jahre als Zeuges. - Undere in Schlesien angesesseneUngehörige des Geschlechts erwähnt wernicke; ihre Güter zähltv. Ledebur auf").

Zu Lude des 14. Jahrhunderts (1399) kam es in Uaumburg zueinem vergleich zwischen pban v. L. und zweien Ungehörigen desGeschlechts v. Uedern einerseits und dem Görlitzer Bürgermeister vincenzLczel und den Schöppen andererseits um der Unsprüche willen, die HerrKarolus, der Pfarrer zu Schmottseisen, an sie hatte h.

Ls ist wohl das Schlesische Jenkendors im kreise Sagan, in demLonrad Landskron wohnte, der, gleich anderen Edelleuten, einigenStraßenräubern, Genossen des 1425 zu Sagan wegen seiner Naubeinsällein Görlitzisches Gebiet Hingerichteten Nickel Vresen (v. Briefen) Unterkunftgewährte"). Tonrad wohnte zuvor in Reichenau (wohl das bei Sagangelegene). Lr war einer der Helfershelfer des 1415 wegen seiner ver-brechen geächteten Neinczhs Unwirde").

In gegen Straßenplacker um die Wende des 15. und 16. Jahr-hunderts anhängig gemachten Gerichtsverfahren sind Schlesische undNiederlausitzische Glieder des Geschlechts v. L. wiederholt verwickelt.So 1506 Blasius und Nickel L. zu Seiffersholz (VVvon Grüneberg),-Thristoph L., Trenne genannt, andere nicht mit Vornamen genanntezu Welmitz (Wellmitz) bei Guben und Weskow bei Sprembergh.

Ein hannß L. befindet sich 1467 unter denen aus der SaganschenMannschaft, die zugleich mit Herzog Johannes von Schlesien einenLntsagebrief an die Sechsstädte senden").

In der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts finden wir Ungehörigedes Geschlechts in kursächsischen Diensten. Thristoff Landtskronerhielt vom Kurfürsten Uugust, Unnaburg den 1. Februar 1575, eineBestallung als Hauptmann über die einspännigen knechte mit einem

i) Schirrmacher, Urkunden - Buch der Stadt Liegnitz, 1866, S. NI. UndereUngehörige stehe in Schirrmachers Inctex s. v.

h 4. ?. äs UuüsviZ, Uslignias rnanuseriptorum, VI. Bd., 1724, S. 463.h wernicke, Vierteljahrsschrift für Heraldik, Sphragistik und Genealogie, XIV(1886), S. 469 ff.; XVI (1888), S. 351. v. Ledebur, Udelslexikon der preußischenMonarchie, II. Bd., S. S.

ff Mspt. U. I. 123, Bibliothek der Gberlaus. Gesellschaft der Wissenschaften,Uuszug aus dem Lntscheidebuch 1396 ff., L. 2; Lntscheidebuch nach Bloß, MilichscheBibliothek, Zol. 335, 207a; Soultstus, U libris rsrum Asstarurn Oorlio., Nspt.in 40 73, Milichsche Bibliothek, S. 1.

h Hecht, Loä. äiploin. Uns. sup. II, I.Bd., S. 252.

6) Uus dem Görlitzer Uchtsbuch, gedruckt in Hechts cocl. ciiplorn. Uns. sup.III, S. 716, Unm. 3.

") Iecht, Ucheldemach, 1909, siehe Iiniox s. v.

8 ) Kloß, lvberlaus. Hussitenkrieg, Mspt. Milichsche Bibliothek 332, S. 112.