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2 (1913)
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v. Landeskrone.

Ein Heinrich v. L. besaß im 14. Jahrhundert das Dorf Tiefen-dors (vpbisdors, seit 1845 eine Vorstadt von Löbau), das er von seinenLitern ererbt hatte. Lr verkaufte im Jahre 1366crvvey ptuntpteffers c?u Oxbislorff uncl oucli clar ßfut unci cien crins, cls 2 cierkgppelun clo bot cru O^bistortf von unsir liben vrovven", an dieStadt Löbau ft. Wohl das letzte Dberlausitzische Gut, das den v. L.gehörte, ist Dohms (am linken Ufer des Oueis, 880 von Sagan,80 von Halbau). blickil (?4icIos) buncliscrone wird im Jahre 1421als zuOomus" gesessen bezeichnetft.

Ungefähr um dieselbe Zeit werden in einem vohnaer Schöppenspruchdie Brüder Britscbe, blunnus, VVitcbe und InArsn von bunäis-crone erwähnt, die sich über die Dörfer Dohms, Primsdorf undSommerau auseinandersetzen ft. Db der im Jahre 1422 genannteblannos buncliscron von Reicbenbuclift" wirklich aus Reichenbachoder einem Rnteil des Ortes angesessen warft, oder ob Reichenbach nurals sein Aufenthaltsort genannt wird, steht dahin.

wenn auch nicht mehr als angesessene Leute, so begegnen uns dochin den folgenden Jahrhunderten wiederholt Ungehörige des Geschlechtsin mehr oder minder angesehenen, abhängigen Stellungen. So warltovvA (lftauZ, bluZ) von bunlliscron gegen Ende des 14. Jahr-hunderts Hauptmann zu Görlitz. Ihm sowie dem Landvogt Benesv. d. Duba und dem Rate zu Görlitz mußten die Fehder Heinrichv. Uleilhose und seine vier Söhne am 12. November 1380 in Vunzlaugeloben, das Herzogtum Görlitz in Zukunft unbeschädigt zu lassen ft.Hug v. L. mag wohl in Vermögensverfall geraten sein, denn er sah sichgenötigt, Geld auszunehmen,' im Februar 1390 versprach er dem Görlitzer

ft verzeichniß Dberlaus. Urkunden, 2. Heft (1347 1378), 5. 82; Laus. Magazin1776, 5.76; dodsx diplom. 8ax. rsA. II, 7, 5.234; Bergmann, Geschichte vonLöbau, I8Y3, 5. 36.

ft Görlitzer lib. aetorum 1413 ff., Bl. 160b: 1421 dudieium teria 6t» p.dalli,blielos Dandiserons von Domas eontra lanam beim Brsnerkenvon Borne cirea klarAenam arrestatarn bundert mark al? vil aD ber siebma§ erbolen an der wolle". Ferner ebenda Bl. 190b: 1421, I4ov. 18.AndresDrzmsebil, der bsmmermsistsr 2 U Boss fLoos, 0 von halbaus, ist entsekeidenmitdliekil Dandiseronen umms alle ansproebe des pbandes in der beidebez? deme Dbomz^s fDobms) von kolens und bolrbawens we^en in Dandis-kronss pbsnds von bern Brsnerko vom Borne weAen" . . . Vieser Nickil L.wird noch mehrfach im Jahre 1421 erwähnt, so Bl. I73s, 178a, 181 a des lib. aetor.1413 ff.

ft Iecht, (Quellen zur Geschichte der 5tadt Görlitz bis 1600, IdOd, 5.73.ft Görlitzer lib. aetor. 1413 ff., Bl. 206b: 1422, dudieium teria 6>» p.Bartkolomsei in dis 8. ^uZustini s28. Rugustf:Hannos Dandiseron vonReieksnbscb contra Hannos blevvdortk von Brocbenow VII terto minus 1 Ar."prachenau liegt I4ZV von Ueichenbach, 0 von lveißenberg.

H Reichenbach (ZV von Görlitz) war zu damaliger Zeit in v. GersdorffschemBesitz, vergl. Richter, Chronik von Reichenbach 1867, 5.24.

ft verzeichniß Dberlaus. Urkunden, 3. und 4. Heft (1379 1410), 5. 109. Diebetr. Urkunde ist gedruckt im Neuen Laus. Mag. Bd. 59, 5. 153. Über den espitaneusDuA v. D. und seine Tätigkeit vergl. Zecht, eod. diplom. Bus. sup. III, Index s. v.