Druckschrift 
4 (1844)
Entstehung
Seite
320
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»er Bekannten, der ihm unvermulhet begegnete: wie kommstDu denn zu der Ehre, wer Hut Dir denn den Orden gegeben?Je, niemand, antwortete der Ritter, und besah sich dabei mitinnersterZusriedcnheit: Es ist so meine eigne Erfindung.Nun geschwind zum Beschluß dieser Recension: Was sagt derLeser zu folgenden Werft» :

Ein Meer von Morgenroth umrauschteWiegend meinen Geist mit tönenden Harmonien.Sie lassen sich, glaube ich, bloß, da sie nahe am Ende stehen,als Ordenszcichcn von Hrn. B. Gesellschaft entschuldigen, dennes muß wenigstens etwas da sein, das sie nur unter sich alleinversteh». Nach dieser Erscheinung, die bei Dichtern nichts Un-gewöhnliches ist, und Homer sogar ist auch neulich in Schwa-ben gesehen worden, kehrt er nach Haus, und seine Braut fin-det, daß er blaß aussieht. Dadurch wird aus dem poetischenGesicht jetzt eine bürgerliche Lüge, ein Gespensterhistörchen. Hierist mehr als der 6te Net vorn Trauerspiel. Daß ich nicht mehrüber diesen abscheulichen 6ten Act sage, daran ist allein dasrechtschaffene Frauenzimmer Schuld, deren Name darin vor-kommt, und die Kritik sollte allerdings ein Auge bei Fehler»zuthun, wozu die Liebe verleitet hat. Aber Hr. V. bedenke nur,wenn Kleist') in seinem bekannten Gedicht:

') Ewald Ehon von Kleist, geb. 1715, gest. 1759. linierandern Verfasser des Frühlings (1749).

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