man auch einen Theil der abscheulichen englischen Orthographieder wohlgemeinten, aber von wenigem Verstand und Welt-kenntniß zeugenden, Absicht zu danken, der Ungewißheit in derAussprache vorbeugen zu wollen. Za, wenn der Ton des Wortsden Menschen so sehr interessirtc, als der Ton in einer Musik,alsdann wäre wohl so etwas thunlich. Die musikalischen Notensind aber Zeichen für Töne allein, aber das geschriebene Wortfür den Laut, und den Begriff, welches der Hauptzweck ist.Eine falsche Musik ist gar keine Musik, also war es leichter,hier allgemeine und bestimmte Zeichen zu finden, und wäre esauch noch so schwer gewesen, so hätte man sich vergleichen müs-sen. Bei einer Rede sind die Begriffe die Hauptsache, sie bleibtimmer eine vernünftige Rede (wenn sie es anders vorher war),wenn sie gleich kein Garrick, kein Mansfield') und keinChatham") spricht. Abweichungen in den Tönen, die oft inden Organen des Jndividui ihren Grund haben, werden dabeinicht geachtet, ja werden wohl gar, wenn der Sprecher schönist, nachgeahmt. In einem gewissen Lande fingen einmal diejungen Candidatcn auf der Canzel an zu sagen: die Galau-bigen, die Ursachen waren dort leicht zu errathen, und es ko-
*) Mansficld, ^Vüliam ^Inrrag', Lore! Lines äuslice,geb. 1705, gest. 17!)3
") Chalham, William Pitt, Graf von, geb. 1708, gest.1778. »ach seiner letzten berühmten Rede zur Aussöhnung mitden amerikanischen Colonien.