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gern Kühe in der deutschen Literatur noch völlig zu verderben,und als ein alter Graukopf mit Eurem Einfluß dem Geschmackvon Knaben Gewicht zu geben, und Possen zu empfehlen, dieman allein bei der Dose von schon-geisterischer Ignoranz, diesie gemeiniglich besitzen, erträglich finden kann. Glaubt Unsaber nur, Euer Anhang mag zwar Vergnügen an Werken derAusländer finden, so lange er will; aber daß diese AusländerVergnügen an den ihrigen finden, wird nicht eher geschehen,bis demselben auch Schriften Unterhaltung gewähren, die jedemreimenden, empfindsamen Tropf schlechterdings unverständlichsind. Sie müssen nicht das Werk, sondern dem Meister nach-zuahmen suche», wenn sie selbst nachgeahmt sein wollen, ver-steht Ihr wohl? Horazische Oden sind uns ein Gräuel, wennsie nicht aus einem Kopfe und einem Herzen stammen, ausdenen horazische Briefe hätten stammen können.
Betreffend aber das Ausschreiben der göttingischen Commen-tarien, so können Wir gnädigst nicht bergen, daß Wir gernwissen möchten, erstlich wodurch Ihr zu diesem sonderbaren Ge-danken verleitet worden seid, und dann zweitens, wenn Ihrselbst darauf gekommen, zu welcher Stunde des Tages solchesgeschehen, maßen Wir überzeugt find, daß eine kurze Nachrichthierüber zugleich die kräftigste Widerlegung Eures Gedankens,und die Ursachen enthalten müßte, warum Wir jetzo ein Mch-reres davon nicht sagen mögen.
Schließlich wollen Wir Euch aber hiermit ernstlich, wie-wohl freundlichst, ermähnt haben, fernerhin bei Eurem Leisten
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