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serm Contracte steht kein Wort von einer gelehrten Bank imTollhause.
Rechnet Ihr etwa darauf, daß Euch einige neuere deutscheDichter von der verliebten Bank bei nächtlicher Weile anbeten?Mein lieber Mond, laßt Euch durch dieses affectirte Gewinseldieser warmen Seelen nicht blenden, sie thun es nicht aus Em-pfindung, sondern bloß, weil es die wärmern Ausländer vorihnen gethan haben. Ihre Ausdrücke sind, wie die der meistenihrer Bruder, von außerhalb eingeführt, und kein einheimischesProduct; sobald ihnen dieses genommen wird, so können sie sowenig Gedanken und Ausdrücke liefern, als ihre Acker Pome-ranzen oder Gewürz. Was Unsere Deutschen von Herzen spre-chen, gleicht ihrem Rheinwein und Pumpernickel, gesund undderb, aber nicht süß. Wären ihnen solche Prosopopvien natür-lich, sie würden sie mehr abändern. Die wahre Empfindungfindet immer ihren eigenen Weg, und trifft sie je eine bereitsgebahnte, so geschieht es selten ohne eine neue Bezeichnung.Und daß sich irgend jemand bei Euch an seine entfernte Geliebteerinnert, ist denn das so was Außerordentliches? Wir könnenEuch gnädigst versichern, daß man Uns gesagt hat, jede alteKirchspitze, wobei das Mädchen lebt, oder von welcher man nureine andere sehen kann, bei der es lebt, reflcctirt ihr entferntesBild weit herzlicher in die Seele, als Euer kahles, kaltesAllerweltsgesicht. Auch sind die Verliebten, die Euch auf dieseWeise anbeten, gar nicht sonderlich beim eigentlichen Frauen-zimmer geachtet; sie lesen das affectirte Gewinsel wohl, aber im