Druckschrift 
4 (1844)
Entstehung
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unterbräche, oder auch sich selbst Herz damit zu geben, etwas,ohne sich mit Mienen zu verrathen, entweder zu sagen oderanzu hören.

Überhaupt ist ihnen eine Gesprächigkeit von der Art derjeni-gen, durch die das Capital gerettet wurde, sehr eigen, haupt-sächlich, wenn sie ein Mal das Heiralhen aufgegeben und sichentschlossen haben, sich in einer Familie austrocknen zu lassen.

Im Schreiben sind die Meisten wirklich unnachahmlich:

Mein geehrtestes vom löten dieses.

Ich verbleibe Dero Hochedelgeborne Dienerin.

Da sehen wir uns mündlich.

Wenn Sie jetzt keine Zeit haben, so sehen wiruns im Dunkeln am Fenster.

Eine schrieb: Ich weiß wohl es kömmt alles daher,weil ich einmal den Willen des Herrn nicht thun wollen.(Sie meinte, dem Herrn vom Hause nicht zu Willen sein.)

Es ist Schade, daß man dergleichen Briefe so selten zusehen bekommt, sie haben wirklich meistens etwas Auszeichnen-des, und unterscheiden sich von Briefen gleich unstudirter Manns-personen sehr. Man sollte glauben, ein besonderer Genius wacheselbst über ihre Schreibfehler:

Die kleine Fröhlcn ist ganz von den Pocken verschönt wor-den (verschändt); statt Kniee schreiben die meisten Keine, dochweiß ich auch, daß eine Dame ein Kein stück statt Kniestückschrieb.

In einer gewissen großen Stadt (vermuthlich in mehrern),IV. 15