Druckschrift 
4 (1844)
Entstehung
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auch zu diesem nur liefere ich nun Beiträge, um den Beob-achter aufmerksam zu machen. Mit den Verschiedenheiten desTemperaments und der Laune habe ich hier nichts zu thun.

Ich habe schon erinnert, daß ich für einen Hauptfehler dermeisten Nomanenschreiber und dramatischen Dichter halte, daßsie in die Sprache ihrer Personen und zumal der geringeren, soselten die verwirrte Philosophie dieser Leute, und die bestimmteWörterkenntniß einmischen, die sich doch im gemeinen Leben,sobald sie nur etwas über den Alltagsdienst hinausgehen, au-genblicklich zeigt. Bei dem gemeinen Mann in Niedersachsen istoffenbar nicht bloß die Sprache platt, seine Philosophie ist esauch, man findet sie nicht bloß in seinem Urtheile über denKrieg, sondern über jeden Borfall des gemeinen Lebens. Esgibt wenig Menschen, die nicht im gemeinen Leben unvermerktüber das hinausgehen, was sie verstehen, der vernünftige Mannfreilich thut es entweder nie, oder doch nicht da, wo man Ernstvon ihm verlangt; das gemeine Volk aber jeden Augenblick;und selbst so wie schlechte Schriftsteller sich oft am klügsten dün-ken, wenn sie in Worten reden, die sie nicht verstehen, eben soredet das gemeine Volk, oft allen Vernünftigen unverständlich,gerade wenn es gut reden will, und dieses bloß, um das Ver-gnügen zu genießen, einen Augenblick sich selbst weise und vor-nehm vorzukommen. Ein Charakter, so durchgeführt, gefälltauch, wenn man ihn nicht ein Mal als Triebwerk zu einemgroßen Zweck betrachtet, allen Menschen, hohen und niedrigen,und denen doppelt, die die Kunst bemerken, die darin verborgen