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Erste Fortsetzung').
Charaktere für den Roman oder das Schauspiel so zu in-dividualifiren, daß der Leser, auch wenn man die Namen davorwegstriche, dennoch die Person jedesmal erkennen müßte, wieman von Shakespeare's Heinrich IV. behauptet, ist eine sehrseltene Kunst. Ich sage mit Vorbedacht selten, denn wirklichist, so schwer auch die Sache an sich selbst sein mag, doch ge-wiß die Seltenheit größer als die Schwierigkeit. Es liegt vonder Gabe, hierin glücklich zu sein, nach meiner Beobachtung,in jedem Menschen sehr viel mehr als er selbst weiß, oder we-wenigstens anzuwenden im Stande ist, sobald er die Feder an-faßt. Die Ursachen davon, so viel wenigstens hierher gehört,zu entwickeln, behalte ich mir vor, und führe nur einige Haupt-umstande an, die das Verderben der meisten sind: Eingebil-dete Impotenz wirkt reelle, dieses ist der seltenere Fall beiunsern Romanenschreibcrn; vorsätzliche Spannung wirkt
') Zuerst gedruckt im göttingischen Magazine, 4kem Jahr-gange, lstem Stücke (178ö) S. 162 ff.