konnte auf jedem Gesicht Besorgniß und Ängstlichkeit lesen, solange er in Gefahr war. Er halte große Schmerzen, keineÖffnung und keine Kräfte mehr, und endlich stellte sich sogar eingefährliches Schlucken ein, das 24 Stunden dauerte, aber end-lich doch durch warme Bäder überwunden wurde. Nachdem ersich wieder etwas zu bessern anfing, hatte man nichts, das sei-nem Magen Hütte bekommen und Nahrung und Kräfte gebenkönnen. Endlich wurde ein treuer otaheitischer Hund von Dr.Förster aufgegeben und geschlachtet, um dem kranken Capitainstärkende Brühen daraus zu bereiten, mit deren Hülfe manihn auch wirklich so lange hinhielt, bis man Inseln erreichte,und wieder neue Erfrischungen, Hühnerfleisch und nahrhafteFrüchte bekam. Den Umständen also, daß ein einziger Hundim ganzen Schiffe noch am Leben war, daß derselbe dem Capi-tain aufgeopfert wurde, daß er in der vorigen Reise gelernthatte, daß Hunde eine gute nahrhafte und wohlschmeckendeSpeise geben, hatte diesesmal das Schiffsvolk das Leben seinesvortrefflichen Capitains zu danken.
Nachdem er in der Südsee zum zweitenmal sich den Wendc-cirkeln näherte, sah er die vom Admiral Noggewein entdecktePaaschen- oder Lsterinsel, welche auch von den Spaniern1770 im Schiffe Sän Lorenzo und der Fregatte Rosalia, unterdem Befehl des Capt. Don Felipe Gonzalez, besucht worden.Er fand wenig oder keine Erfrischungen und nur schlechtes Was-ser, eilte daher nach bessern Gegenden, nämlich nach den vomSpanier Mendana entdeckten Inseln, die derselbe Las Marque-