Druckschrift 
4 (1844)
Entstehung
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der Natur nicht wieder das mühsame Gebäude einer zweijährigenAffectation hin ist, wie ein Traumgesicht. Und wäre diesesBild gezeichnet, so würde ich ein wohlgetroffenes Portrait desMannes darneben stellen, und den Zürcher und Göttingcr alleinlassen. Ich wette, der Letztere würde sagen, du hast Recht, ichverstehe deine Züge auch, und der Erstere, du hast auch Recht,durch Sandstein ist nichts zu erkennen. Sehen Sie nun,wie es einer malerischen Sentenz geht, so wird es mit allengehen, bis wir die Collisionen alle auszuzeichnen, und die Aus-zeichnungen richtig anzuwenden wissen, das ist, bis in alle Ewig-keit. Ein Anderes ist, hier und da etwas aus Physiognomikheraus nehmen, und etwas sehr Plausibles und Schönes darübersagen, und ein Anderes, Physiognomik wirklich ausüben; vor-ausgesetzt, so lange nur von ruhenden Zeichen die Rede ist.So verstehe ich diese Schrift, als Ihr Advoeat, zu meiner größ-ten Bekümmerniß. Doch ich wollte Ihnen Herrn MendelssohnsAbhandlung ein wenig aus einander setzen:

Ich stellte mir die Sache so vor: Herr M. schrieb die Ab-handlung einmal für allemal nicht für Sie, sondern für einenDenker. Daher ist sie äußerst kurz, und es darf nur ein wenigim Kopf poltern, so übersieht man leicht etwas Wesentliches.Der Mann, für den sie geschrieben ist, bedurfte nur einen Wink,bei Ihnen ist wohl etwas Mehreres nöthig.

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