Druckschrift 
4 (1844)
Entstehung
Seite
81
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dich der jetzt gleich so impertinent tadeln, ohne dich in Briefen,die er dir sonst wohl ohne Ursache schrieb, zu warnen, oder,wo du geirrt hast, zum Widerruf zu bewegen? Du hast zwargegen Herrn Lavater geschrieben, aber was geht das ihn an?Herr Lavater kann sich ja selbst vertheidigen. Und welchervernünftige Mann wird denn seinen Freund so vertheidigen?so vertheidigt ein Lackei oder ein Pajazzo seinen Herrn. Kurz,ich dachte, es Ware Göbhard zu Banrberg, und in dieserMeinung wurde ich bestärkt, als ich die Noten zum erstenStück im April') las. Ich setzte mich gleich hin und schriebmeinen drillen Brief an Göbhard, und diesen Brief ließ ichdrucken"). Nachher dachte ich, sollte wohl Herr Boie gegenmich, seinen Freund, seinen treuen, und wenn die Urrheile ei-niger Richter nicht trügen, nicht ganz unbeträchtlichen Mitar-beiter am Museum, solches einfältiges Zeug ins Museum ein-rücken lassen, wenn der Verfasser kein anderer Mann wäre, alsGöbhard? Das gab mir Veranlassung zu einem Avertisscmentin dem Hamburger Correspondentcn (vorn 8. Juni 1778. Nro.89)"'). Dieses Avertissement ließ nun Herr Hofrath Zimmer-mann wörtlich in das deutsche Museum (Monat Julius 1778)einrücken, und gestand, Er, Er sei der Verfasser, nicht Göb-hard. Ich hatte im Avertissement gesagt, der Verfasser von der

') Des deutschen Museums von 1778.") Siehe die erste Beilage.

"') Siehe die zweite Beilage.

IV.

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