Schülermethode, zu disputircn, und ich müßte sehr gereizt wer-den, wenn ich andere mir ehrwürdige Namen in diesen Streitziehen sollte. Ich will die Leser in den Stand setzen, selbst zurichten. Allein dafür bitte ich mir etwas von ihnen aus: siemüssen schlechterdings keinen Namen ansehen; die sind nichts.Man muß nicht, wie ein französischer Abbs oder ein englischerElerk darauf sehen, wer etwas sagt, sondern was er sagt.In Deutschland ist ja ohnehin bei dem eingerissenen Journal-und Zcitungslesergeist, der Ruhm eines schonen Schriftstellersdas schnödeste Gut der Erde. Mit etwas Correspondenz, pane-pyrischen Prachtbriefen, und einem schicklichen Wiederräucherndes Räucherers, erwerben sich Tausende eine kleine Ehrenwachevor ihr Häuschen, und den Namen eines schönen Geistes. AmEnde ists bloßes Kellereselsglück. Auch die heißen Tausendfüßeund haben eigentlich nur vierzehn. Das macht, der Eine kannnicht zählen, der Andere sieht nicht ein, warum er zählen soll,und der Dritte mag des verhenkerten Füßelns wegen nicht zäh-len. Der Naturforscher, der indessen gezählet hat, sitzt stille,ändert wohl gar den Sprachgebrauch nicht einmal, und denktim Herzen: Der Tausendfuß hat nur vierzehn Füße.
Nun, ehe ich zur Sache schreite, nur noch ein paar An-merkungen. Als ich die Einleitung erhielt, so dachte ich dochwieder, das hat Zimmermann nicht geschrieben, sollte derMann, der dich wohl ehemals seinen Freund nannte, und dichgar einmal zu seinem Vertrauten machte, den du wissentlichnie beleidigt hast, der dich ehemals so impertinent lobte, sollte