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der besser in der Sache unterrichtet war, schrieb mir, HerrMendelssohn würde die Begriffe von Harmonie zwischenSchönheit und Tugend deutlich auseinander setzen, und HerrHofrath Zimmermann, der Mendelssohns Abhandlung vonBerlin erhalten hätte, bloß eine Einleitung dazu machen. Nunverstand ich die Sache und glaubte sie auch. Denn Begriffedeutlich auseinander zu setzen, ist gemeiniglich sehr schwer, undEinleitungen dazu zu schreiben, gemeiniglich sehr leicht. Jetztwar Alles klar. Ja, ich freute mich herzlich, zu sehen, daß diePhysivgnomen, und namentlich der Herr Hofrath, nach so vie-len nicht sehr fruchtbaren Bemühungen, Prachtphrasen undSilhouetten, nach einem mehr politischen als wissenschaftlichenPlan, nach Zürich zu schicken, endlich ansingen, sich deutlicheBegriffe von Berlin zu verschreiben. Meine Begierde nach derAbhandlung des Herrn Mendelssohn war indessen außeror-dentlich. Schaden konnte sie mir schlechterdings nicht. DennAlles, was ich im äußersten Fall erwarten konnte, war —- —daß ich etwas lernte, und wenn das nicht Vortheil ist, was inder Welt ist Vortheil? Der März des Museums erschien, undfürwahr, als ich ihn erblickte, so konnte ich meine» Augennicht trauen. Eine Einleitung, voll Unverstand, knarrendermühsamer Schweizerprose, Sticheleien, auf mich, die von demrothen Kamm, und dem sich gekränkt glaubenden Hochmuthdes Schreibers zeugten, unbestimmtes, superlatives Lob vonMendelssohn, so wie es jeder Primaner austheilen kann,der Herrn Mendelssohn aus Recensionen kennt, Klatschereien