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die mich so sehr abgeneigt von Physiognomik gemacht hätten.Gut. Ich will sie ihm alle angeben, mit so vieler Deutlichkeit,als meine Einsichten verstatten, und mit so vieler Kaltblütigkeitund Ruhe, als mir die erhabenen Seelen lassen werden, diesich so gern in fremde Streitigkeiten mischen, ohne dadurch dieFrage der Entscheidung, oder die Parteien dem Vergleich, näherzu bringen, oder selbst ohne einmal die Frage zu verstehen.
Allein hier kann ich unmöglich unterlassen (und man würdemir es verdenken, wenn ich es unterließe), alles dasjenige etwasumständlich zu erwähnen, was mir drei Gelehrte von sehr un-gleichen Einsichten in dieser Materie, Herr Mendelssohn'),Herr Lavat er") und Herr Hofralb Zimmermann '") gegenmeine Gedanken theils eingewendet haben, theils eingewendethaben sollen. Was würde es mir helfen, fortzufahren, ohnedas, was sie mir in den Weg gelegt haben, so weit wenigstensbei Seite zu schaffen, als ich kann? So ist doch Hoffnungweiter zu kommen, allein ohne dieses liefe ich Gefahr, allerSorgfalt ungeachtet, umzuschmeißen. Überdieß hoffe ich selbst
') Moses Mendelssohn, geb. 1729. gest. 1786.
") Johann Kaspar Lavatcr, Pfarrer zu Zürich, geb. daselbstam 16. Novbr. 1741. Starb in Folge eines, nach der Wieder-einnähme seiner Vaterstadt durch Masscna, von einem stanz.Grenadier erhaltenen Schusses (26. Septb. 1799), nach vielemLeiden, am 2. Januar 1801.
*") Jo. Gco. Ritter von Zimmcrmann, geb. zu Brugg,Cantons Bern, 1728. gest. 1795.