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4 (1844)
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treu thun und selten da sind, wenn man sie haben will;und endlich die, die Alles thun, was derjenige will, derihnen den Geldbeutel oder die Ketten der Finsterniß oder diePeitsche über dem Kopf schüttelt, sehen freundlicher aus. Ichhatte den Judas schöner und gewiß mit einem frömmeln-

den Lächeln, auch die Haare um den Kopf geleckter gemalt.Vielleicht wäre ich von den Wenigsten verstanden worden,aber die, die es gefunden hätten, hätten es mir desto herzlichergedankt.

7) Tugend macht schöner, aber die größte Schönheit, die

sie unter einem gewissen Himmelsstriche hervorbringt, ist so sehrvon jener Winkelmannischen unterschieden, daß vielmehr bis ausEnde der Welt jeder ehrliche deutsche Bauer darin von jedem nea-politanischen Dieb übertreffen werden wird, und ihr Reiz bestehetso wenig in dem, was die Wollust so nennt, als das

Glück, das die Tugend gewährt, in einer eisernen Gesundheitund einer Nevenüe von 20000 Thalern. Laster macht alle-

zeit häßlicher, jedoch bei übrigens gleichem Grad von Stärke,mit sehr verschiedenem Grad von Sichtbarkeit. Zuweilen

ist es nur ein kleiner Zug, der sich erst beim genauen Um-gang zeigt.

8) Talent und überhaupt die Gaben des Geistes habe»keine Zeichen in den festen Theilen des Kopfs. Dieses zu be-weisen, muß man den ausgesuchten Silhouetten von denkendenKöpfe» auch ausgesuchte von nicht denkenden und Narrenbeifügen, und nicht Gelehrten von sorgfältiger Erziehung eine»