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Dingen mit Deutlichkeit zu reden, als vielleicht noch ein Schrift-steller besessen hat: dieser Shakespeare ist sehr arm an eigentlichphysiognomischen Bemerkungen. Es könnte sein, daß hier undda etwas in ihm steckte; der Verfasser hat ihn nie in der Absichtganz durchgelesen, aber in acht seiner Stücke, die er deßwegendurchgegangen hat, hat er nichts gefunden, was Aufmerk-samkeit verdient. Hingegen ist er voll der herrlichsten patho-gnomischen Beobachtungen, auf die glücklichste Weise ausgedrückt.Unter diesen finden sich sogar manche, die noch nicht so currentsind, als sie zu sein verdienten, z. E. seine immer lächelnden, mu-sikschcuen Bösewichter und seine Lügner von polirter Lebensart,wenn man solche Bemerkungen hierher rechnen darf. SeineSchimpfwörter, die nur die Oberfläche treffen, und deren gan-zer Zweck ist, Mangel an Schönheit aufzurücken, gehören nichthierher. Seinem durchschauenden Auge wäre die dicklippigeDummheit, der horizontal und dünulippigc Verstand, mit seineneckigen Augenknochcn, sicherlich nicht entgangen. Aber in demgroßen steinernen O, worin er lebte und schrieb, konnte er sichsehr bald von dem Satz überzeugen: Es gibt keine Physiogno-mik von einem Volk zum andern, von einem Stamm zum an-dern und von einem Jahrhundert zum andern.
Shakespeares Pathognomik verdiente eine eigene Behand-le, an Ibis cvcl-pil Iiolälklra vsstg- llelcls vk IVanoo? or i»av wo orsm>Viüiii> tllis woorlen 0, Ilio vorv rasgues,
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