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he:t und dicke Lippen zusammenkommen, und brauchen esauch nicht zu wissen, genug, wir sehen sie beisammen, und dasist hinreichend. Die Antwort hierauf ist längst in allen Logikengegeben: Das ist es eben, worüber wir streiten. Wir gebendem Physiognomen gerne zu, sich unter die Naturlehrer zu zähle»,nur muß er keinen größcrn Rang unter ihnen behaupten wollen,als der Prophet unter den Staatsklugen. Den eigentlichen Phy-siker und den Physiognomen kann man schlechterdings nicht zu-sammenstellen. Der erstere irrt oft menschlich, der andere irrteseit jeher eminent. Der erstere geht mit seinen Schlüssen nie ausder Maschine, deren Gang er kennen lernen will, und derenRäder einförmig und treibende Kräfte scharf bestimmt und un-veränderlich sind, heraus; er beobachtet nicht bloß den natür-lichen Gang des Uhrwerks, sondern versucht auch, und zwingtErscheinungen, welche, bloß leidend abzuwarten, ein tausend-jähriges Leben voll Aufmerksamkeit erfordert Hütten, in einenTag zusammen; und was hundert Jahre von Versuchen wie-derum nicht hätten lehren können, lehrt ihn eine Stunde Rech-nung, und monatlange Rechnung wird vielleicht am Ende in einBlättern von 5 Minuten verwandelt. Jeder Körper, möcht'ich sagen, den der Physiker mit der Hand umfaßt, ist ihm einModell der Schöpfung, mit dem er machen kann, was er will.So ist es freilich kein Wunder, wenn, durch solche Maschinen ge-hoben, der Mensch eine Höhe erreicht, die ihn schwindeln macht.
Nun betrachte man einmal den Physiognomen, wie hülflos,und doch wie verwegen, er da steht. Er schließt nicht etwa von