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Den höchsten Beweis der Menschenliebe und Ge-rechtigkeit, den ein Monarch in solchen Fällen zu er-bringen vermag, besteht darinn, daß er seinem Volkeden Frieden so lange zu erhalten sucht, bis die Er-haltung deS eigenen Staates, Ihm den Krieg abtrotzct.
Laß keinem Privaten, ein Urtheil über solche ver-wickelte und verborgene Verhältnisse zugesteht, liegt inder Natur der Sache, auch verliert sich hier das per-sönliche Interesse zu sehr in dem des Ganzen, als daßdieses einen Berechtigungsgrund bilden könnte, sichöffentlich darüber auszusprechen; wenn schon ein Pri-vatmann seines Gleichen eines Unrechtes beschuldigt,so liegt ihm die Verpflichtung offenbar ob, dieses Un-recht zu beweisen, und wie vermöchte hier ein Priva-ter dieses seinem Fürsten gegenüber zu thun, aber an-genommen, was ich für unmöglich halte, er könntees, dann dürfte er doch stets nur Jrrthum unterstel-len, und die Ehrfurcht wie die Bescheidenheit, müßtenihn bestimmen, als treuer Staatsbürger, seinem Mo-narchen allein seine Zweifel zu eröffnen.
sä Art^ 6) Die bei weitem größte Masse derMenschen hat durchaus keine Religion, sie'profestertzwar mit der Zunge äußerlich' ein höchstes Wesen,weil ihr von zartester Jugend an, dieser Profcß zur