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Grundlehren der Chemie für Jedermann : besonders für Aerzte, Apotheker, Landwirthe, Fabrikanten, Gewerbtreibende, und alle Diejenigen, welche in dieser nützlichen Wissenschaft sich gründliche Kenntnisse erwerben wollen
Entstehung
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Vom Kupfer.

Sammelt man den Kupferhammcrschlag der bcymErhitzen von Kupferplattcn und raschem Abkühlen im Wassersich ablöst und auf dem Boden des Gefäßes lagert, mischt ihnmit Kohle und glüht das Gemisch in einem Tiegel, so erhaltman metallisches Kupfer. Der Hammerschlag ist nchm-lich ein durchs Verbrennen des Kupfers entstandenes Sauer-stoffkupfer oder Kupfcroxyd, dem die Kohle in derHitze den Sauerstoff wieder entzieht und das Kupfer herstcllt.

Hieraus folgt, daß das Kupfer, wie viele andere Metallein der Hitze verbrennt und sich mit dem Sauerstoff zu Oxydverbindet.

Dieses Kupferoxyd entsteht auch, wenn man Kupfer inSalpetersäure auflöst, das Salz bis zur Trockne verdampftund in einem Tiegel glüht. Es erscheint hier als schwarzesPulver und betragt genau 40 Loth, wenn man 32 Loth Kupferzum Auflösen in Salpetersäure verwandte. Der hieraus sichergebende Zuwachs von 8 Loth kommt aufRechnung des Sauer-stoffs, welchen das Kupfer bey seinem Auflösen in Salpeter-säure durch Zersetzung dieser Säure ausgenommen hat. DasKupfcroxyd enthält demnach auf

8 Loth Sauerstoff32 Loth Kupfer,

woraus folgt, daß 40 sein eignes und dieZahl32 das M.G.des Kupfers ist.

Wirklich enthalten auch alle Satzverbindungen, wclchedasKupfer mit den Säuren' giebt, dasselbe in dem Verhältnißvon 32, so wie sein Oxyd in dem Verhältniß von 40.

Wenn man

1 M. G. oder 32 Loth Kupferpulvcr mit1 M. G. oder 40 Loth Kupferoxydin einem verschlossenen Gefäße einer schwachen Glühhitze aus-setzt, so verbinden sie sich zu einer braunrothen Masse, dicmanKupferoxydul nennt, weil sie noch einmal so viel Kupfer,