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werdendes Salz, dessen wässerige Auflösung, mit der Auflösungvon kohlensaurem Kali vermischt, einen weißen Nieder-schlag erzeugt. Dieser Niederschlag ist kohlensaurer Kalkoder Kreide und sein Gewicht zeigt an, wic viel Kreidein dem der Prüfung unterworfenen Blcyweißenthalten war.
Zeigt sich bey der Auflösung des Bleywcißes in Salpeter-säure ein unaufgclöst bleibender Rückstand, so ist dicß einBeweis, daß demselben schwefelsaurer Barytoder sch wefclsaurcsBlcyoxyd zugemischt ist. Dennbeyde sind in Salpetersäure unauflöslich, indeß reines Blcy-weiß sich ohne ein"en Rückstand zu lassen darin auflöst.
Mit dem Schwefel verbindet sich das Bley ohne Schwierig-keit und unter einem Erglühen der Masse zu Schwefel bley.Es kommt in der Natur unter dem Namen Bley glanzvor und besteht aus
1 M. G. oder 104 Loth Bley und1 M. G. oder 16 Loth Schwefel,
hat also ein M. G. — 120.
Durch Erhitzen mit Eisen wird demselben der Schwefel ent-zogen und das Bley hcrgcstellt. Hierauf beruht die Gewin-nung des Blcyes aus dem Bleyglanz im Großen.
Ein Gemisch von Schwefelbley mit Blcyoxyd erhält man,wenn man in einem eisernen Gefäße
112 Loth Blcyglätte mit16 Loth Schwefel
erhitzt. Ein Theil Schwefel bildet mit dem Sauerstoff einesTheils des Bleyoryds schwefelige Säure und der andere TheilSchwefel geht nun mit dem dadurch hergestellten Bley zu Schwe-fclbley in Verbindung.
Wird dieses Gemisch mit Leinöhlsi'rniß abgerieben, so er-hält man eine dunkle Bleyfarbe, die sehr gut auf Eisen haftetund einen Anstrich giebt der dasselbe vor dem Rosten schützt.
In wässerigen Schwefelsäuren, deren Eigcnschwcrcn nichtgroßer als 1,740 sind, löst sich das Bley nicht auf. Dieß ist