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Acndcrt man das Verhältnis dieser 3 Metalle zu einander soab, daß auf
1 M. G. oder 104 Loth Bley
2 M. G. oder 118 Loth Zinn und3M. G. oder 213 Loth Wismuth
kommen, so erhalt man ein Schlaglot h zum Zinnlö-then, das bcym Erkalten eine festere Masse bildet und nichtso leicht krystallisirt als das S. 227, erwähnte leichtflüssigeMetallgemisch.
Auf dem bekannten verzinnten Eisenblech befindet sich dasZinn in einem eignen Zustande der Krystallisation, welchedurchabwechselnde Behandlung mit Königswasser und Kalilaugesichtbar gemacht wird. Es ist unter dem Namen lVlojrä irch-talligus bekannt.
Nicht jedes verzinnte Eisenblech giebt eine gleich schöne Kry-stallisation, es kommt hier besonders auf die fremden Beymi-schungen des Zinns und auf die Art der Verzinnung an.
Taucht man, um das Eisenblech zu verzinnen, dasselbe inein Zinnbad, welches aus
200 Loth reinem Zinn,
3 Loth Kupfer und1 Loth Arsenik
zusammengesetzt ist, so erhält man durch nachheriges Behandelnmit Säure und Lauge die möglichst schöne Krystallisation desLloirö inotalligus.
Seine vollkommene Darstellung geschieht durch 7 aufein-ander folgende Operationen:
1) Einlegen in Aetzkalilauge und Abwaschen,
2) Einlegen in Königswasser und Abwaschen,
3) Einlegen in Aetzkalilauge und Abwaschen,
4) schnelles Durchziehen durch Salpetersäure u. Abwaschen,Z) Einlegen in Aetzkalilauge und Abwaschen,
6) Einlegen in Königswasser und Abwaschen,
7) Einlegen in Aetzlauge und Abwaschen.
Es kommt nehmlich darauf an, daß nach einem jeden Einlegenin Königswasser das entstandene Zinnoxyd durch die Aetzkalilauge