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schüttet. Man erhalt es nehmlich nur dann recht weiß,leicht und locker, wenn man die Wismutha uflö-sung nach und nach (in einem dünnen Strahl) in umge-rührtes Wasser gießt, nicht aber dieses in jene.
Wenn man Wismuthpulvcr mit trocknen, Chlor kn Berüh-rung bringt, so entzündet cs sich mit blaßblauem Lichte. DasChlor verschwindet und es hinterblcibt eine bräunlich weiße, sehrleicht schmelzbare Masse, nehmlich CH lorwismuth dasauf1 M. G. oder 35,4 Loth Chlor
71 Loth Wismuth
enthält; woraus folgt, daßdasM.G.desWismuths —71ist.
Man findet selten Gelegenheit von dieser Zahl Gebrauch zumachen, weil die meisten Wismuthsalze keine Anwendung fin-den und das salpetcrsaure Wismuth nur bcy einem sehr großenUeberschuß von Salpetersäure im Wasser auflöslich ist.
Mit Zinn und Blep giebt das Wismuth höchst merkwür-dige Verbindungen, die sehr der Aufmerksamkeit des Künstlerswerth sind.
Schmilzt man
1 M. G. oder 71 Loth Wismuth und1 M. G- oder 104 Loth Bley
zusammen, so erhält manein Gemisch, welcheserstbey 130° R.flüssig wird. Schmilzt man ferner
1 M. G. oder 71 Loth Wismuth und
1 M. G. oder 59 Loth Zinn
zusammen, so erhält man ein Gemisch, welches bey 108° R.flüssig wird. Schmilzt man dagegen bey de Gemische oder
2 M. G. oder 142 Loth Wismuth,
1 M. G. oder 104 Loth Bley und1 M. G. oder 59 Loth Zinn
zusammen, so erhält man ein Gemisch, welches nicht, wie cseigentlich seyn sollte, bey 119° R., sondern bey 79 °N. flüssigwird, also noch einen Grad weniger braucht, als bcy welchemWasser zum Kochen kommt!
Man nennt dieses Gemisch das leichtflüssige Metall.Je nachdem man das Verhältniß von Zinn und Bley zumWis-
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