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Grundlehren der Chemie für Jedermann : besonders für Aerzte, Apotheker, Landwirthe, Fabrikanten, Gewerbtreibende, und alle Diejenigen, welche in dieser nützlichen Wissenschaft sich gründliche Kenntnisse erwerben wollen
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wieder, wäscht diezurückbleibendeKohlewohlmktWasser, trock-net und wiegt sie. Das Gewicht zeigt die MengeKohle an, welche in der abgewogenen MengeSchießpulver enthalten war, das Fehlende dage-gen die Menge des Schwefels.

Es kommen bey Metallarbeiten Falle vor, wo man die Me-talle mit Salpeter und Potasche glüht; hier muß man sich wohlhüten, Schwefel hinzuzubringen, denn dann entsteht ein Ge-misch, welches man Knallpulver nennt, weil cs in derHitze mit einem heftigen Knall verpufft.

Auch ist Vorsicht nothwendig, wenn man Metalle durchglühenden Salpeter verkalken oder oxydircn will. Selbst Sal-peter der so lange geglüht worden, daß er kein Saucrstoffgasmehr ausgiebt, bewirkt dennoch, wenn man ein Stück Zink da-mit in Berührung bringt, eine heftige,Verpuffung und gefahr-volles Herumschleudern der Masse.

Die Salpetersäure in salpetersaurem Kali wird durch brenn-bare Körper zerstört, wie dieß schon das oben angeführte Bey-spiel mit dem Schießpulver beweist; aber auch umgekehrt wer-den brennbare Körper z. B. Kohle, Gummi, Oehl rc. da-durch ebenfalls zerstört. Hierauf beruht der Porzellan-Kupferdruck.

Es wird nehmlich das Papier, worauf die Kupserabdrückemit einer im Feuer verglasbaren Farbe (z. B. aus Kobalt,Braunstein rc.) gemacht worden, vorher mit einer Auflösung von8 Loth Salpeter in60 Loth Wasser

getränkt, damit der Salpeter, beym nachherigen Brennen desPorzellans mit dem genau aufgepaßten Papier, die Kohledes Papiers vollkommen verzehre, so daß nichtsals der Kupferstich (mit unverbrennbarer Farbe gedruckt)übrig bleibt. Das Kali des Salpeters dient hier zugleich alsSchmelzmittel.

Auf ähnlichen Gründen stützt sich das Verfahren, welchesschon die Alten kannten, DochteohneRauchbrcnnen zumachen.Man löst