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Da man zum gewöhnlichen Gebrauch sich die Lauge, nachder S. 130. angegebenen Verfahrungsart, meist frisch be-reitet, und sie als Lauge, nicht aber als trockncs Salz ver-braucht, so ist es für die Fabrikanten sehr wichtig, jedesmalden Gehakt einer Lauge an Kali genau zu wissen. Ließ erfährter auch hier durch die Eigenschwere, und zwar ist ein kali-haltiges Wasser oder eine Lauge um so schwerer je größer ihrGehalt an Kali ist, und umgekehrt um so leichter je wenigerdarin vorhanden ist.
Die Bestimmung der Eigenschwere geschieht hier eben so wiees bereits öfter (S. 65 u. 87.) angegeben. Nurmußmandaraufachten, daß die Kalilauge durchs Klaren schon von allen Kalk-theilcn befrcyetsey; auch muß eine gereinigte Potasche (S. 130.)zu ihrer Bereitung angewendet worden scyn. Denn enthieltdiese viele fremde Salze, so gehen sie auch mit in die Kalilaugeüber und vermehren derenEigenschwere ohne zu ihrer Stärke etwasbeyzutragen. Wer dieß nicht berücksichtigt, würde leicht in denFall kommen, seine Lauge für stärker zu halten als sie wirklich ist.
Auch batman die Bemerkung gemacht, daß in größeren Men-gen von Kalilauge durch längeres Aufbewahren in einem hohenGefäße sich Schichten von verschiedener Eigenschwerebilden, indem die öderen leichter, die unteren aber schwerer sind:das Kali zieht sich nach unten hin. Man muß alsocineLauge, die längere Zeit gestanden hat, klar vom Bodensatzabgießen und umrühren, ehe man ihre Eigenschwere bestimmt.
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Tabelle der Mischungsgewichte für Verbindungen von Kalimit Wasser von verschiedener Eigenschwere.
Eigenschw.
Mischungsgew.
Eigenschw.
Mischungsgew.
2,000
65,19
1,230
119,19
1,420
74,21
1,190
128,26
1,390
83.09
1,160
137,20
1,360
92,18
1,110
145,68
1,330
101,07
1,060
160.56
1,280
110,02
1,030
179,47