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stoff her, welcher in den 67 // Gran Salpetersäure enthaltenwar, und zwar rühren 40 Gran Sauerstoff von den 64 GranSaure und 12 Gran von den 13^ Gran Wasser her, wor-aus die angewandten 67 ^ Gran Salpetersäure (nach S. 91-)bestehen. Zieht man nun 62 Gran von 67/^ Gran ab, sobleiben 15^ Gran. Diese fehlen, denn sie sind als Stickgasund Wasserstoffgas in die Wasserflasche übergegangen.
Da wir nun schon wissen (nach S. 3. und 4.), daß9Lothoder 9 Gran Wasser, über glühendes Eisen geleitet, nicht mehrund nicht weniger als 1 Loth oder 1 Gran Wasserstoffgas geben,so geben 13 ^ Gran Wasser 1 V, Gran und es müssen demnachjene 15^ Gran Gas aus 1/^ Gran Wasserstoffgas und 14Gran Stickgas bestehen, und folglich besteht die Salpetersäureohne Wasser gedacht aus
14 Gran Stickstoff und40 Gran Sauerstoff.
Di'vidirt man diese 40 Gran durch das Mischungsgewicht desSauerstoffs, nehmlich durch 8, so bekommt man 5. DieSal-petersäure enthältalso 6 mal 8 odcr6 MischungsgewichteSauer-stoff, also gerade so viel wie die Chlorsäure.
Hier drängt sich uns die merkwürdige Betrachtung auf,daß Wasserstoff und Kohlenstoff, die sich so gern und leicht durchVerbrennen mit dem Sauerstoffverbinden (S. 16 u. 24.), dochnichtmchr als2 Mischungsgewichteaufzunehmenvermögcn, in-deßChlorund Stickstoff die völlig unverbrennlichsind, also denSauerstoff abstoßen, dennoch unter Umständen über noch ein-mal so viel als jene beyden Körper aufnehmcn. Dieß mag alsBeweis dienen, wie viel bey der Darstellung chemischer Erzeug-nisse auf Nebendinge ankommt, die unberücksichtigt oft das Ent-gegengesetzte von dem geben, was man eigentlich erzielen wollte.
Man kann wohl fragen, ob der Stickstoff der in der Sal-petersäure mit 5 Mischungsgewichten Sauerstoff verbunden ist,nicht auch Verbindungen eingehe mit 4, 3, 2 oder 1 Mischungs-gewicht ? Dieß geschieht allerdings und beweist aufs Schönste