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Der Fabrikant und technische Chemiker wirb daher dieseTabelle mit Nutzen gebrauchen können.
Die Ausmittelung der Eigenschwere einer mit Wasser ver-dünnten Salzsäure geschieht ganz auf dieselbe Weise wie esbcy der Schwefelsäure angegeben worden (S. Ü5). Wereine leichte Berechnung nicht scheut, kann jedoch auch des dortangegebenen 1000 Gran-Glases entbehren und sicheines jedenArzneyglases bedienen; nur muß er dann genau bestimmen,wie viel Theile destillirten Wassers ein solches Glas zu fassenim Stande ist.
Verbindungen des Chlors mit Metallen.
Mit den Metallen bildet das Chlor Verbindungen, welchemit den Sauerstoff- und Schwefel-Metallverbindungen in eineKlasse gehören. Auch entstehen viele unter ähnlichen äußern Er-scheinungen. So laufen mehrere Metalle, z.B. Eisen, Silber,Platin an, wenn man sie erhitzt in Chlorgas bringt und darinerkalten läßt.
Dieses Anlaufen hat Aehnlichrut mit dem Anlaufen desStahls, Messings, Kupfers, wenn man sie erhitzt und inSauerstoffgas oder in gewöhnlicher Luft erkalten läßt. Dortverbindet sich die Metalloberfläche mit dem Chlor, hier mit demSauerstoff und erscheint oft mit prächtig glänzenden Farben.Mit dem Anlaufen durch Schwefel verhält es sicheben so (S. 60).
Vom Sauerstoffund Schwefel ist es (S. 8. und S. 60.)angeführt worden, daß sich Metalle oft unter Entwickelungvon Licht und Wärme mit ihnen verbinden; auch dieß findetbeym Chlor statt. Streut man fein gepulvertes Antimon inein mit Chlorgas gefülltes Glas, so entzündet sich das Anti-mon augenblicklich und giebt das prächtige Schauspiel einesFeuerrcgens.
Die Chlormetalle können auf ähnliche Weise dargestellt wer-den wie die Schwefelmetalle. Entweder dadurch, daß mandie Metalle geradezu mit dem Chlor verbindet, oder daß man die