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Herrschaft dermaßen wieder erhoben, daß die Zahl derKatholiken, im Jahr 1795 erst 66,830, im Jahr 1826bereits auf 150,000 Seelen angewachsen war. Diese
katholischen Singalesen, von schwarzbrauner Farbe,
werden als wahrhaft gute Christen gerühmt. Sie stehenunter der Jurisdiction des Erzbischofs von Goa,
welcher sie durch einen Generalvikar verwaltet.
Inder Hauptstadt Colombo, deren Lo.voo Einwohnermeistens katholisch sind, iS kathol. Kirchen, ein geistl.Seminar, und eine Druckerei, in welcher religiöse Schriftenin cingalischer und tamulischer Sprache gefertigt werden.Die übrigen zahlreichsten kathol. Gemeinden sind zu Ne-gombo, Menaar, aus der kl. Insel gleichen Namens,und Aripoa. Aus ganz Ceylon zählte man im Jahr1809 bereits 256 kathol. Kirchen und Kapellen, 1s Con-gregationen, und 26 Priester des Oratoriums.
Bereits im 16. Jahrhunderte lieferte Ceylonglänzende Bekehrungen zur kathol. Kirche, wie z. B.des Königs von Cande, der im Jahr 1548 den heil.Glauben annahm, den jungen König von Trichena-malo, der mit einem andern Prinzen von königlichemGeblüte und 40 Großen des Hofes übertrat, der Kron-prinz von Jaffnapata, der die Martyrkrone errang,und mehrere fürstl. Glieder desselben Königshauses.Auch in unfern Zeiten ist Ceylon wieder der Schau-platz merkwürdiger Bekehrungen zur Wahrheit der heil.Kirche. Nach den eigenen Berichten protestantischerEngländer ist es nämlich eine bekannte Thatsache, daßvon den unter den Holländern zu Protestanten gemachten
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