ches aber nur als Titel einem römischen Prälaten(seit 1823Lorenz Mattei Romano) verliehen ist.
Die Katholiken des lateinischen Ritus, welche in ver-schiedenen Theilen von Syrien zerstreut leben, stehen,wie bereits gemeldet, unter dem Apostolischen Vikar vonHieropolis. In der Stadt Antakia (Antiochien)am Aast (Orontes) in Nord-Syrien, wo zu Anfang des2. Jahrhunderts der heilige Aposteljünger Ignatius,Bischof war, und wo im Jahr 347 der heilige Kirchen-vater Johannes Chrysostomus geboren wurde, zähltman gegenwärtig 3800 Katholiken mit 2 Kirchen. ZuLadikiah (i-noüionoa NU inuro) Franziskanerkloster.
III. Das Patriarchat Antiochien der griechischenMelchiten.
Der Patriarch dieser katholischen Griechen (seitl834neu-erwähltHr. Mazlum, Erzbischof von Mira) ist eifrig umdie Bildung seines Klerus bemüht; er hat den Superiorder Lazaristen zu Damaskus, in welcher, am Fuße desAnti-Libanon und am Steppenflusse Barady belegenenStadt des südöstlichen Syriens sich 10,000 Katholiken, da-von s-Kooo katholische Griechen, mit ihren Klöstern undKirchen befinden, beauftragt, jede Woche mit den Prie-stern seiner Nation Conferenzen zu halten. BesagterSuperior Poussi n, hatsich um die damascenische kathol.Jugend durch Errichtung einer Knaben- und einer Mäd-chenschule sehr verdient gemacht, für welch' letztere eineLehrerinn vom Libanon gekommen ist. Die Lazaristen be-sitzen in Damascus das ehemalige Jesuitenkollegium. DasHaus des AnaniaS haben die Franziskaner gekauft. Nurein einziger Kapuziner ist noch dort. Die ehemal. herr-liche Kathedrale ist von den Muhamedanern in eine Moscheeverwandelt worden. Nahe bei'm katholischen Kirchhof derOrt, wo der heilige Apostel Paulus von der göttlichenGnade überwunden wurde.