fand im Januar 1835 die Investitur des Erzbischofs vonJconium als päpstlichen Delegaten, der sich mit seinemGenerälvikar dorthin begeben, unter großer Feierlichkeitstatt. Derselbe rühmt in seinen Berichten den Geist desGlaubens, den er bci'm Klerus, wie berm Volke findet.Er stand im Begriffs, einen Hirtenbrief drucken zu lassen.Im Kloster Mar-Hanna arabische Druckerei. Synode1736, auf welcher der maronilische Klerus die Beschlüssedes ökumenischen Conciliums von Trient annahm. Manzählt etwa 2 —300 maronitische Klöster, darunter etwa 100Mönchs-Klöster von verschiedenen Orten, vornämlichnach der Regel des heiligen Antonius, Vereinigungen,wie Lamartine sagt, von einfachen und arbeitsamenlandbauenden Mönchen, welche ein Leben des Gebets undder Freiheit des Geistes sich zur Aufgabe gemacht haben,und in ihren Zügen ohne Ausnahme das Gepräge derSeelenruhe, der Zufriedenheit, und der Gesundheit tragen.Zu Antura Collegium der Lazaristen, von 2 würdigenPriestern bewohnt. Nahe bei Antura ein maronilischesNonnenkloster, dessen Bewohnerinnen den angesehensten Fa-milien des Landes angehören. BeiKanobin das KlosterDeir-Serkis, von 2 Einsiedlern bewohnt. Zu Bek-faya hat der maronitische Fürst, Emir Haydar-Kabi-Beich ein Wohnhaus zum heiligen Franziskus Regis fürdie seit 1831 wieder in Wirksamkeit getretenen Jesuitenerrichten lassen, an deren Spitze hier der würdige u. Ric-cabona steht. Auch rühmen die Berichte derselben dieAnhänglichkeit des Scheikhs Daahar. des angesehenstenauf dem Libanon, und den christlichen Heldenmuth desjungen Scheikhs Mrisa GanLur, bei Gelegenheit derVerfolgungen der Ungläubigen, die z. B. die arabischenKatholiken von Ain-Trez in die Nothwendigkeit ver-setzten, bewaffnet, und zur Hälfte wechselnd, in der Kirchezu erscheinen.
Ferner besteht in Syrien:
H. Das Patriarchat Antiochien der Lateiner, wel-