Je weniger also die Luft gedrückt wird, einen destogröfsern Raum nimmt sie ein, und desto dünner ist sie.
Mariotte war einer der ersten, welcher diese Eigen-schaft der Luft, die eine Folge ihrer Federkraft ist, be-merkte, und von ihm hat dieses Gesetz den Namen.
Eigentlich ist Richard Towley, ein Engländer undSchüler von Royle der Erfinder.
Eie Zahl 2 6385 ist beständig.
Wäre die Luft mit 15 Zoll Quecksilber zusammen-gedrückt, so vväre sie um die Hälfte dünner und um J dieIlälfte leichter.
Eine Luftsäule die 10554 X 2 = 21108 mal 15 Zollleichter ist, oder von 26385 Engl. Fufs, ist also so schwer,als die Quecksilbersäule, die sie zusammendrückt. Sie isteine Folge des hlariottischen Gesetzes, dafs sich die Dich-tigkeit verhält wie der Druck, und man nennt sie diebeständige Zahl.
Die Luft besistzt eine sehr grofse Federkraft. Sienimmt daher einen gröfsern Raum ein, wenn sie schwachgedrückt wird, läfst sich aber wegen ihrer Federkraft ineinen sehr kleinen Raum zusammendrücken.
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Ausdehnung der Luft und des Quecksilbers.
Das Yerhältnifs zwischen der Schwere zweierKörper gilt nur für einen gewissen Wärmegrad, denn daalle Körper sich auf eine verschiedene Weise ausdehnen,SO werden sie auf eine verschiedene Weise leichter.
Lambert und Gay Lussac haben gefunden, dafsdie Luft sich bei jedem Grade R, 3 j ausdehne. Dasist für 1° F.
Dulong und Petit haben 1818 gefunden, dafs dasQuecksilber sich für jeden Grad R. um xzT5 ausdehne, dasist für 1° F.