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Das Höhenmessen mit der Quecksilber-Waage für Pariser, Rheinländer und Londoner Linien
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ist eine Folge des Mariottischcn Gesetzes, dafs sich dieDichtigkeit verhält wie der Druck, und man nennt siedie beständige Zahl.

Die Luft besitzt eine grofse Elastizitä't oder Feder-kraft. Sie nimmt daher einen gröfsern Baum ein, wennsie schwach gedrückt wird, läfst sich aher auch wiederwegen ihrer Federkraft in einen sehr kleinen Raum zu-sammendrücken.

5 .

Die Schicht, - Tabellen.

Da eine Luftsäule von 24488 Fufs eben so viel wiegt,als eine Quecksilbersäule von 2S Zoll, so wiegt eine von875 Fufs so viel wie eine Quecksilbersäule von 1 ZollHöhe.

Wäre die Luft, statt mit 28 Zoll Quecksilber, nurmit 27 zusammengedrückt, so wäre sie um ^ leichter.Sie wäre dann nicht 10495 mal leichter als Quecksilber,sondern 10884 mal. Eine Luftsäule von gleichförmigerDichtigkeit mufs dann 10884 mal 27 Zoll lang sein, wennsie einer Quecksilbersäule von 27 Zoll das Gleichgewichthalten soll.

10884 . 27 = 293860 Zoll. Dieses sind 244S8 Fufs.

Wenn aber eine Quecksilbersäule von 27 Zoll soschwer ist, als eine Luftsäule von 24488 Fufs, so ist einevon 1 Zoll so schwer als eine Luftsäule von 907 Fufs.

Ist man auf einen Berg gestiegen, wo die Quecksilber-waage nur noch 26 Zoll steht, so ist die Luft dort um3 ^ leichter, als unten wo die Quecksilberwaage auf 27Zoll stand. Wenn sie dort 10884 mal leichter war, so istsie hier 11302 mal leichter. Eine Luftsäule von gleich-förmiger Dichtigkeit mufs daher 11302 mal 26 Zoll oder24488 Fufs lang sein, wenn sie einer Quecksilbersäule von26 Zoll das Gleichgewicht halten soll. Eine Luftsäule von942 Fufs wird daher 1 Zoll Quecksilber das Gleichgewichthalten.