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Höhenmessen mit dem Barometer
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Rechenkunst bis zur Regel von Dreien gebracht bat, besitzt hin-länglich mathematische Kenntnisse, um alle Barometer-Messungenberechnen zu können.

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Das Barometer ist eine Wage, auf welcher der Druck derLust, gegen Druck von Quecksilber abgewogen wird, und dieBergleute nennen cs deswegen sehr schicklich die Quecksilb er-wäge, ein Ausdruck, der richtiger bezeichnet, als der Griechi-sche. Die Lehre vom Höhenmesscu mit dem Barometer gehört indie Physik, in das Eapitcl, wo vom Abwiegen der elastischenKörper gegen unelastische gehandelt wird.

Wenn man zwei Körper hat, deren spezifische Schwerebekannt ist, so kann man bekanntlich von der Größe des Einen,auf die Größe des Andern schließen, der ihm das Gleichgewichthält. Auf diesem einfachen Satz beruhet alles Hö-henmesser,, und die Rechnung ist ein bloßer Negcl-de-tri-Satz.

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Das erste, was man kennen muß, sind die spezifischenSchwere beider Körper, welche man gegen eiuandcr abwicgt, undwobei man von der Größe des Einen, auf dieGröße des Andern schließt, der ihm das Gleich-gewicht hält.

Brot und Arago haben durch sorgfältiges Abwiegengefunden, daß das Quecksilber 10,494 mal schwerer ist, als dieLust bei 28 Zoll Barometerstand, beim Gefrierpunkte, am Uferder See und auf dem 45. Grad der Breite.

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Das Verhältnis zwischen der spezifischen Schwere zweierKörper gilt nur für eine gewisse Temperatur, denn da alle