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doch nicht würdig zu empfangen dieses Sakrament,noch daffclbigc zu wandeln. Denn das kann maunicht zuschreiben dem menschlichen Verdienste, daßein Mensch wandele das Sakrament Christi, undals Speise genieße das Brot der Engel. Gro-ßes Gehcimniß, und große Wurde der Priester,welchen gegeben ist, was auch den Engeln nicht istverliehen! Denn allein die Priester, die gcweihctsind nach Ordnung der Kirche,. haben die Machtzu verrichten das Meßopfer, und zu wandeln denLeib Christi. Jedoch ist der Priester nur der Die-ner Gottes, welcher sich bedienet des göttlichenWortes, nach Gottes Geheiß und Einsetzung; Gottaber ist'ö, der hie eigentlich handelt und unsicht-bar wirket, dem alles unterworfen ist, was erwill, und alles gehorchet, dem er gebeut.
2. Du sollst also mehr glauben Gott dem All-mächtigen, in diesem hochwürdigen Sakramente,denn deinen eigenen Sinnen, oder einigen sicht-baren Zeichen. Darum muß man auch nahen mitFurcht und Ehrerbietung zu dieser Handlung.Habe Acht ans dich, und siehe zu, welch' Amt dirübergeben ist durch die Handauflcgung des Bischofs.Sieh, du bist nun ein Priester morden, und ge-