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Die Bücher von der Nachfolge Christi
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stärker eingcpflanzet werden in mein Herz. Wortevon so viel Milde, so voll Süßigkeit nnd Liebe,richten mich auf; aber meine eigenen Sünden er-> schrecken mich, und mein unreines Gewissen stoßtmich zurück von dem Genüsse so großer Geheim-nisse. Tie Süßigkeit deiner Worte locket mich an,aber die Menge meiner Sünden beschweret mich.

2. Tn befiehlst, daß ich soll zu dir treten mitZuversicht, so ich will Theil an dir haben; und daßich soll empfangen die Speise der Unsterblichkeit,so ich begehre zu erhalten das Leben und die Herr-lichkeit. Kommet her zu mir alle, sagst du, dieihr mühselig und beladen seyd, ich will euch erquik-kcn. O süß und freundlich Wort in dem Ohredes Sünders, daß du Herr, mein Gott, einladcstden Dürftigen und Armen, zur Gemeinschaft dei-nes heiligsten Leibes. H Aber wer bin ich, Herr,daß ich cs wage, mich zn dir zu nahen? Siche,die Himmel der Himmel fassen dich nicht, und dusprichst: Kommet her zu mir, alle!

3. Was soll denn diese so gütige Herablassungund freundliche Einladung? Wie darf ich zu dir

1. Cvr. 10, 16. 17.