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„ach dem Schein und menschlichen Ansehen. DennwaS lobenswert!) scheinet nach menschlichem Urtheil,wird in meinen Augen oft sträflich erfunden.
Die Seele.
5. Herr Gott, du gerechter, starker und ge-duldiger Richter, der du erkennest der MenschenGebrechlichkeit und Verkehrtheit, sep du meineStärke und meine ganze Zuversicht: denn meinGewissen ist mir nicht genug. Du wußtest, waSich nicht wußte, und darum hätte ich mich müssendemüthigen, bei aller Strafe, und ste müssen sanft-müthig ertragen. Vergib mir auch gnädiglich, sooft ich nicht also gethan habe, und gib mir wie-derum die Gnade einer größeren Geduld. Dennmir ist besser deine reiche Barmherzigkeit Verge-bung zu erlangen, als meine vermevnte Gerechtig-keit zu Rechtfertigung meines verborgenen Ge-wissens. Und ob ich mir wohl nichts bewußt bin,so kann ich mich doch damit nicht rechtfertigen: *)sintemal ohne deine Barmherzigkeit, vor dir keinLebendiger gerecht ist. **)
1. §or. 4, 4.Ps. 143, 2.