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Die Bücher von der Nachfolge Christi
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mußt, gleich einem Sterbenden; denn je mehr ei-ner sich selbst stirbt, desto mehr fängt er an inGott zu leben. Niemand ist geschickt himmlischeDinge zu begreifen; es scp den», daß er sich er-geben habe, um Christi willen Widerwärtigkeitenzu leiden. Es ist Gott nichts angenehmer, nochdir heilsamer in dieser Welt, denn um Christi wil-len gerne leiden. Und hättest du zu wählen, somüßtest du mehr wünschen, um Christi willen Wi-derwärtigkeiten zu leiden, denn mit vielem Trosterquicket zu werden; weil du alsdann Christo ähn-licher sepn würdest, und allen Heiligen gleichförmi-ger. Denn unsere Tugend und die Förderung un-seres Zustandes, bestehet nicht in vielen Annehm-lichkeiten und Tröstungen, sondern vielmehr in Er-tragung großer Beschwernisse und Trübsale.

15. Wäre aber etwas zum Heil der Menschenbesser und nützlicher gewesen, denn leiden ; so hättees Christus gewiß in Wort und Beispiel gezeiget.Denn die Jünger, die ihm nachfolgeten, und alle,die ihm nachzufolgen begehren, ermahnet er aus-drücklich das Kreuz zu tragen, und spricht: Wermir folgen will, der verläugne sich selbst, und