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ihm noch viel, nämlich daS Eine, das ihm höchst„oth ist. Was ist aber dieses? Das ist's, daß er,nachdem er alles hat verlassen, auch sich selbst verlas-se, und ganz auS sich selbst herausgehc, und nichtsmehr von eigener Liebe behalte. Hat er nun allesdas gethan, was er vermepnete thun zu muffen,so soll er glauben, er habe noch nichts gethan.
5. Der Mensch halte nicht für groß, was et-wa kann groß geachtet werden; sondern nenne sichin Wahrheit einen unnützen Knecht, wie die Wahr-heit selber spricht: Wenn ihr alles gethan habet,was euch befohlen ist, so sprechet: wir sind un-nütze Knechte. *) Alsdann kann er wahrhaftigarm und bloß sepn am Geiste, und mit dem Pro-pheten sagen: Ich bin einsam und arm.**) Den-noch ist niemand reicher, niemand mächtiger, undniemand freier, denn der sich und, alles kann ver-lassen, und am tiefsten erniedrigen.
') Luc. 17, io.Ps. 102, 8.