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me Mensche», andächtige Mitbrüder, getreue Freun-de, heilige Bücher, schöne Abhandlungen, lieblicheLieder und Lobgesänge, wenn ich von der Gnadegewichen, und überlassen bi» meiner eigenen Ar-inuth? Alsdann ist kein besser Mittel als Geduld,Verläugnung seiner selbst, und Ergebung in denWillen Gottes.
7. Ich habe noch keinen frommen und andäch-tigen Menschen gefunden, dem nicht zuweilen dieGnade wäre entzogen worden, und der nie emp-funden hätte eine Abnahme seiner Inbrunst. KeinHeiliger ist je so hoch entzückt und erleuchtet ge-wesen, der nicht früher oder später wäre versuchetworden. Der ist nicht würdig der hohen Beschau-ung GotteS, welcher nicht um Gottes willen ge-nbet worden ist in einiger Trübsal. Denn die vor-hergehende Anfechtung, pfleget ein Zeichen zu seynder nachfolgenden Tröstung. Denen, die durch Ver-suchung bewähret sind, ist verheißen himmlischerTrost: Wer überwindet, sagt die Schrift, dem willich zu essen geben von dem Baume des Lebens. *)
8. Dazu aber wird der göttliche Trost gegeben.
Offenb. 2, 7.