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sondern will lieber strenge Hebungen und schwereMühseligkeiten, um Christi willen, ertragen.
4. Darum so dir von Gott gegeben wird geist-licher Trost, empfange denselben mit Danksagung;wisse aber, daß es Gottes Gabe sey, und nichtdein Verdienst. Erhebe dich also nicht, freue dichnicht zu sehr, und habe auch keine eitele Anmas-snng; sondern sep vielmehr desto dcmüthiger, nmder Gabe willen, und desto behutsamer und vor-sichtiger in all' deinem Thun: denn diese Stundegehet vorüber, und darnach folget die Versuchung.Wenn dir der Trost genommen wird, so verzagenicht alsobald; sondern warte mit Demuth undGeduld der himmlischen Heimsuchung: denn Gottist mächtig genug, dir zu geben einen noch größe-ren Trost. Dies ist nicht neu noch fremd denen,die erfahren haben den Weg Gottes: denn sol-cher Wechsel ist gar oft gewesen bei den großenHeiligen und alten Propheten.
5. Darum sagt einer derselben, da die Gnadenoch bei ihm war: Ich aber sprach, da mir'swohl ging: ich werde nimmermehr darnieder liegen.Mas er aber in sich erfahren, als die Gnade vonihm gewichen, setzt er hinzu, und sagt ferner: