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-ann wird er inrie, daß ihm Gott sehr nothwen-dig sei), und er erkennet, daß er ohne ihn nicht?Gute? vermag. AlSdann wird er betrübt, seufzetund bcthet wegen des Elendes, so er leidet; wirdseines Lebens müde, und wünschet sich den Tod,damit er möge anfgelöset werden, und bei Christoftp». Dann nimmt er wahr, daß keine vollkomme-ne Sicherheit und völliger Friede, bestehen kön-nen in dieser Welt.
13. Capitcl.
Wie man den Versuchungen widerstehen soll.
1. So lange wir in der Welt leben, können wirnicht sepn ohne Anfechtung und Trübsal. Daher ste-het geschrieben im Buch Hiob: Des Menschen Lebenans Erden ist Versuchung. Darum soll ein jeglichersorgfältig Acht haben auf seine Versuchungen, undwachsam scvn im Gebeth, aufdaß der böse Feind nichtRaum finde ihn zu betrügen; denn er schläft nimmer,sondern gehet umher, und suchet, welchen er per-