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denen, die zu seinem Heil dienen. Viel Wertesättigen die Seele nicht, aber ein gottselig Lebenerquicket dasGemüth, nnd ein rein Gewissen gibtgroße Zuversicht zu Gott. ^
3. Je mehr du weißt, und je besser du es ein-stehest, desto strenger wirst du gerichtet werden,wenn du nicht desto heiliger lebest. Darum über-hcbe dich nicht einer Kunst oder Wissenschaft;sondern furchte dich vielmehr, um der Er-kenntlich willen, die dir gegeben ist. Dünkct dich,daß du viel wissest und gründlich verstehest, sobedenke doch, daß es noch weit mehr Dinge gibt,die du nicht weißt. Darum wolle nicht das Hohewissen, sondern bekenne vielmehr deine Unwissen-heit. Warum willst du dich über andere erhe-ben, da doch viel gelehrtere, und im Gesetz Got-tes erfahrnere Männer als du, erfunden werden?Willst du etwas Nützliches lernen und wissen; sosep gerne unbekannt und für nichts geachtet.
4. Dies aber ist die höchste und nützlichsteWissenschaft: sich selbst recht erkennen nnd geringschätzen. Von sich selbst nichts halten, und vonandern immer eine gute und hohe Mcpnung ha-ben, das ist große Weisheit und Vollkommenheit.