Du bist das Bächlein Silberflut,
Entsprungen in blauen Reichen,
Dein Wasser ist so sUß und gut.
Ein Labetrunk ohne Gleichen;
Wer diesen genießt mit gier'gem Mund,
Den dürstet nimmer, er wird gesund.
Du bist der Thqu, der bald erquicktDie müden und kranken Herzen,
Durch dich werden binweggerücktDie Leibes - und Seelenschmerzen;
Wer sich fühlt matt, arm, elend, krank,
Geneset von diesem erquickende» Trank.
Du hältst die ächte SignaturIn deinem Schoße verborgen,
Wo man findet die sichre SpurZu dem ewigen, lichten Morgen.'
Du zeigst uns strahlend für und fürDes ew'gcn Lebens güldne Thür.
Du bist der ächte, wahre Magnet,
Die Radel vom göttlichen Stahle,
Deine Richtung nach dem himmlischen Norden stehtZu dem ewigen Friedensmahle!
Ist unser Schifflein in GefahrZeigst du nach Golgatha immerdar!